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Musik Kaum noch Karten für zweite „Classic trifft Pop“-Show im Februar 2011
Freundliches Miteinander: Auch bei der jüngsten Ausgabe von „Classic meets Pop“ trafen Musikwelten (vorn die Hardrocker von Ratpack, hinten Streicher des Staatsorchesters) aufeinander – und ergänzten sich großartig. BILD: Piet Meyer 
von Klaus Fricke
Oldenburg - Es ist knapp drei Wochen her, seit der Vorhang über zwei äußerst erfolgreiche Musikshows „Classic meets Pop“ gefallen ist. Am 4. und 5. Februar 2011 sind die nächsten Ausgaben in der EWE-Arena geplant – aber schon jetzt, elf Monate vorher, ist der 5. Februar (ein Sonnabend) so gut wie ausverkauft.
„Das stimmt“, sagt Veranstalter Reinke Haar von der Agentur Marsen und Partner auf Anfrage der NWZ , „2000 der 2800 Karten sind weg, in den ersten Kategorien sind wir komplett ausverkauft.“
Der überwältigende Erfolg dieses Showkonzepts, das im Frühjahr 2009 erst Premiere feierte in Oldenburg, sei im Grunde nur damit zu erklären, „dass die Besucher hier etwas geboten bekommen, was sonst nicht möglich ist“, spekuliert Haar. „Das ist einmal diese aufwendige Show-Produktion in Verbindung von E- und U-Musik. Dazu kommt, dass die Veranstaltung einen sehr guten Überblick über die regionale Pop- und Rockszene bietet.“
Das Oldenburger Stadtfest, das Marsen und Partner ebenfalls ausrichten, hat sich dabei zu einer Art Qualifikation für den Auftritt auf der Bühne der EWE-Arena entwickelt. „Da kann man schon beurteilen, wer etwas kann“, sagt Haar. „Beim Stadtfest haben wir Künstler wie Alive, Emily Fröhling, Ratpack oder Soulrise entdeckt.“
Denn einfach anmelden für „Classic meets Pop“ kann man sich nicht. „Wir sprechen die Künstler in der Regel an, sie müssen in unser Grundkonzept der Show passen“, betont der Veranstalter. Und die Drittelung in Klassik (bekannte Stücke plus Filmmusik), Pop im klassischen Gewand sowie rockige Farbtupfer hat sich bislang als äußerst erfolgreich erwiesen.
Dass die erste von zwei Shows im Februar 2011 bereits jetzt quasi ausverkauft ist, bestätigt das Konzept auch für die Zukunft. Obwohl außer den Konstanten Oldenburgisches Staatsorchester und „Classic meets Pop“-Band kein Teilnehmer bekannt ist, ist das Vertrauen der Musikfreunde in ein attraktives Programm riesig. „Wir werden das nicht enttäuschen“, verspricht Reinke Haar.
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