Klassik macht Pop richtig schön
Publikumsmagnet Programm für Konzertreihe steht fest – Zweimal ausverkauft
Erneut dabei: Die Hardrocker von Ratpack zählten 2010 zu den Höhepunkten des Konzerts. Probenbild: Veranstalter 
von Klaus Fricke
Oldenburg - Diese Show ist ein Phänomen: Kaum hatte sich der letzte Vorhang hinter „Classic meets Pop“ im Februar 2010 geschlossen, waren auch schon einige hundert Karten für die Ausgabe 2011 vorbestellt. Inzwischen sind die 6000 Plätze für „Classic Meets Pop 3“ am 4. und 5. Februar in der EWE Arena längst vergriffen – obwohl die Teilnehmer des Doppelkonzerts erst jetzt komplett feststehen.
„Es ist schon ein Phänomen, wie die Oldenburger diese Veranstaltung angenommen haben“, freut sich Ausrichter Reinke Haar über die riesige Resonanz. Vor zwei Jahren unternahm er erstmals das Wagnis, das große professionelle Oldenburgische Staatsorchester zusammen mit mehr oder minder bekannten Popbands der Region musizieren zu lassen. Und seit diesem ersten gelungenen Versuch ist „Classic Meets Pop“ zu einem Aushängeschild Oldenburger Kulturproduktion geworden. „Die Qualität und die Bandbreite der Bands in der Region ist aber auch ausgezeichnet, nur so ist es möglich, dieses hochwertige Programm anzubieten“, sagt Reinke Haar, der bereits jetzt „Ideen für viele weitere Konzerte dieser Art“ hat. Die Begegnung der ernsten mit der leichten Muse wird in Oldenburg also sicher ihre Fortsetzung finden.
Bei der Zusammenstellung des Programms regierte wieder mal die Qual der Wahl. „Wir hatten so viele tolle Bewerbungen, wollten aber möglichst viele musikalische Stile präsentieren“, so Haar. „Außerdem sollten ganz bewusst wieder ein paar Künstler, die im Vorjahr großen Erfolg hatten, erneut dabei sein.“
Besonderes Augenmerk richtet Haar diesmal auf die Schülerband Funknetz, die Soulband Flying Soul Toasters und den großen Lambertichor. Daneben dürfte die Erstaufführung des Songs „Classic Meets Pop“, geschrieben und getextet von Inka Weber und Jan-Patrick Tyra, für Aufmerksamkeit sorgen. Eine Veranstaltung, der ein eigenes Lied gewidmet ist, kommt auch nicht alle Tage vor.
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