Modellprojekt -
Bilingualer Unterricht an zwei Grundschulen möglich

Fünfjähriger Testlauf – Frühes Fremdsprachenlernen ab Klasse eins

SATERLAND Mathe- oder Kunstunterricht auf Saterfriesisch? Diese Idee kann ab dem neuen Schuljahr an den Grundschulen in Strücklingen und Scharrel Wirklichkeit werden.

In Kooperation mit Ostfriesischer und Oldenburgischer Landschaft sowie dem Niedersächsischem Kultusministerium wurde ein Modellprojekt ins Leben gerufen, das Grundschülern den bilingualen Unterricht ermöglicht.

Ingeborg Remmers, Lehrerin an der „Litje Skoule Skäddel“ und Fachberaterin fürs Saterfriesische, begrüßt den auf fünf Jahre angelegten Testlauf, wenngleich die endgültige Entscheidung die Eltern darüber treffen müssen. „Sollte die Unterstützung vorhanden sein, kann ab dem kommenden Schuljahr eine Klasse zweisprachig unterrichtet werden.“ Eine Informationsveranstaltung zum Thema hat bereits stattgefunden. Die Resonanz sei gut gewesen.

Neuland würde die Grundschule mit dem Saterfriesische-Unterricht nicht betreten. „Schon seit zwei Jahren haben wir eine Klasse, die zweisprachig geführt wird“, sagte die Lehrerin weiter.

Wie der Unterricht im Einzelnen aussehe, könne aktuell noch nicht gesagt werden. „Deutsch und Englisch sind ausgenommen, da es sich um eigene Sprachen handelt. Wir streben 50 Prozent des Unterrichts auf Saterfriesisch an“, kündigte Ingeborg Remmers an. Noch keine Angaben zu dem Sprachprojekt kann die Marienschule Strücklingen machen. „Wir wollen die Eltern erst auf einer Veranstaltung darüber informieren“, sagte Lehrerin und Saterfriesisch-Beauftragte Monika Olling.

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