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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Retter entdeckt Mädchen durch Zufall

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Vermisste Reiterin:
Retter entdeckt Mädchen durch Zufall

Cloppenburg/Molbergen Im Namen der Gemeinde Molbergen hat Bürgermeister Ludger Möller am Montagnachmittag den Einsatzkräften gedankt, die sich an der dramatischen Suchaktion nach einer 13 Jahre alten Cloppenburgerin beteiligt hatten, die am Sonntag, 3. November, in seiner Gemeinde vermisst gemeldet worden war. Wie berichtet, war die 13-Jährige nicht von einem Ausritt mit ihrem Shetlandpony zurückgekehrt. Am Abend war deshalb eine groß angelegte Vermisstensuche gestartet worden.

Mehr als 250 Helfer

Mehr als 250 Einsatzkräfte von DRK, THW, Freiwilliger Feuerwehr, Hundestaffel und Polizei – darunter auch eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei Oldenburg, die gerade von einem Einsatz beim Fußballbundesligaspiel Werder Bremen gegen Hannover 96 zurückgekehrt war – hatten sich gemeinsam mit zahlreichen Freiwilligen aus Molbergen und Umgebung auf die Suche nach dem Mädchen gemacht. „Das Zusammenspiel zwischen Einsatzkräften und Freiwilligen aus der Bevölkerung war hervorragend“, lobte Bürgermeister Möller in seiner kurzen Ansprache. „Chapeau an alle Beteiligten!“

„Es ist uns gelungen, ein Leben zu retten“, betonte im Anschluss Günter Schell, Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. „Ihr Einsatz“, so ergänzte Johann Kühme, Polizeipräsident der Polizeidienststelle Oldenburg, „verdient Respekt, Dank und Anerkennung.“ Dabei wandte er sich insbesondere an die fünf Polizisten Jakob Günther, Wilko Brandt, Hendrik Haferkamp, Eugen Slaschjow und Alexander Szewczyk von der Bereitschaftspolizei Oldenburg und dankte ihnen auch im Namen von Innenminister Boris Pistorius.

Großübung angedacht

Die fünf Polizisten hatten sich nicht nur trotz des vorausgegangenen 13-stündigen Einsatzes an der Suche beteiligt, sondern das Mädchen auch noch gefunden. „Durch einen Zufall“, wie Hendrik Haferkamp in der Runde berichtete. So sei ihnen ein blauer Lichtreflex aufgefallen. Nach mehrmaligem Rufen habe das Mädchen dann geantwortet. „Sie war etwa 50 Meter entfernt“, so Haferkamp. Dennoch habe es noch einige Zeit gedauert, bis sie von den Einsatzkräften erreicht werden konnte, denn der Boden sei extrem morastig gewesen. Haferkamp sei immer wieder tief eingesunken. Beim Mädchen angekommen, habe er der 13-Jährigen erst einmal seine zwei Dienstjacken übergestreift, die Bitte des Mädchens, die zweite Jacke doch dem Pony überzulegen, ausgeschlagen, aber dafür im Gegenzug versprochen, so lange bei dem Tier zu bleiben, bis es gerettet ist. „Das haben wir dann auch gemacht“, so Haferkamp. Gegen 3 Uhr konnte das Pony aus dem Schlamm gezogen werden – erneut nur dank der guten Zusammenarbeit vieler.

„Der gesamte Einsatz führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, im kommunalen Bereich zusammenzuarbeiten“, lobte Kühme die Kooperation und traf mit seinen Worten auf breite Zustimmung. Gerade weil so viele Kräfte und Freiwillige so gut koordiniert das weitläufige Gelände abgesucht hätten, sei das Mädchen überhaupt gefunden worden, waren sich alle einig.

Dennoch: Ganz ohne Kritik lief diese Nachbesprechung nicht ab. An einigen Stellen, auch da herrschte Einigkeit, gab es Stolpersteine, die es in kleinem Kreis zu besprechen und künftig zu umgehen gelte. Eine gemeinsame Übung, so wurde angedacht, könnte helfen, solche und andere Schwachstellen aufzudecken und für die Zukunft auszubessern.


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