Meterhoch schlugen die Flammen aus der Scheune. Die Feuerwehren aus Bösel, Garrel, Cloppenburg und Friesoythe konnten das Feuer schließlich löschen.
Bild: Andreas NiemannBösel Ein Scheune eines Bauernhofes an der Straße „Beim Steinwitten“ ist am Sonntagabend gegen 20 Uhr in Bösel niedergebrannt. Gut 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bösel, Garrel, Cloppenburg und Friesoythe rückten aus und machten sich direkt an die Brandbekämpfung. Als sie beim Bauernhof ankamen, schlugen die Flammen bereits meterhoch.
Durch Stroh, was in der Scheune gelagert war, breitete sich das Feuer schnell aus. Die Einsatzkräfte konnten jedoch ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile, wie auf den angrenzenden Schweinestall verhindern. In diesem befanden sich zu dem Zeitpunkt 600 Tiere. „Die Schweine wurde aus dem Stall geholt“, sagte Frank Soika, Pressesprecher der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta am Montag auf Nachfrage der NWZ . Viehtransporter seien zum Brandort bestellt worden. Allerdings waren die Tiere längere Zeit dem Qualm ausgesetzt. Ob Schweine dabei eine Rauchgasvergiftung erlitten habe, wisse man nicht, so Soika. Ein Veterinär war vor Ort, um den Zustand der Tiere zu überprüfen.
Das Feuer dauerte bis in die Nacht an. Unter schwerem Atemgerät konnten die Kameraden den Brand aber schließlich löschen. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Friesoythe war im Einsatz. Bei dem Feuer wurden auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und ein Traktor, der sich im Inneren der Scheune befand, zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. An der Scheune entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden in Höhe von etwa 100 000 Euro.
Die Brandursache stand am Montag noch nicht fest. Ermittler waren an dem Tag vor Ort und untersuchten den Brandort näher.
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