Musik:
A cappella durch Raum und Zeit

Quintett „Ferrari Küßchen“ stößt auf Begeisterung in der „Wassermühle“

Präsentiert wurde ein vielfältiger Cocktail aus 100 Jahren Musikgeschichte. Die musikalische Vielfalt des Dargebotenen imponierte den Besuchern.

Friesoythe Die fünf Vollblutvokalisten von „Ferrari Küßchen“ boten in Friesoythe im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ mit ihrer charmanten, witzigen, aber auch turbulenten A-cappella-Show „…und abends in die Küsschenshow“ dem Publikum ein Programm, das das Zwerchfell der Zuschauer arg strapazierte.

Die fünfköpfige A-cappella-Gruppe aus Hannover mit den Sängerinnen und Sängern Heike Manns (Mezzosopran), Olga Graser (Sopran), Irina Schröder-Fröhlich (Alt), Volker Bublitz (Tenor) und Uli Meyer-Limberg (Bass) glänzten mit einem vielfältigen und kurzweiligen Cocktail aus 100 Jahren Musikgeschichte.

Das „Ferrari Küßchen“-Quintett gastierte auf Einladung des Kulturkreises Bösel-Friesoythe-Saterland in der Eisenstadt. Die Sänger waren hier keine Unbekannten, denn vor rund fünf Jahren standen sie schon einmal in Friesoythe auf der Bühne. Die drei Sängerinnen und zwei Sänger mit einem besonderen, ausgefallenen A-cappella-Stil stießen bei ihren Frie-soyther Freunden auf großes Interesse, wie die ausverkaufte Schau unterstrich.

Pikante Arrangements

Fans der Gruppe waren aus Oldenburg, Wilhelmshaven und Westerstede angereist, um das mit Höhepunkte gespickte Programm zu genießen. Alle waren sich einig, tolle und spritzige, pikante und unterhaltsame Arrangements erlebt zu haben. Rasant wie ein Ferrari und schmackhaft wie ein Schoko-Küsschen präsentierte sich das Gesangsquintett in einer Art Comedy-Show mit einer großen musikalischen Vielfalt.

Schräger Humor

Der Gesang wurde mal leise säuselnd süß, aber auch mal gewaltig und temporeich vorgetragen. Die imponierende musikalische Vielfalt des Quintetts, die Jazz, Chansons, Musicals, Rock’n’Roll und Gassenhauer beinhaltete, wurde spielerisch leicht vorgetragen. Mit ihren perfekt ausgebildeten Stimmen sowie Gestik und Mimik, Witz und Humor überzeugten und begeisterten die Musiker das Publikum.

Den typischen Friesoyther, den sie gleich am Ortsschild getroffen hatten, präsentierten sie mit ihrem schrägen Humor lallend im Bademantel mit einer Bierdose in der Hand, der sich wünschte „König von Deutschland“ zu sein. Mal turnten die Bühnenakteure als Biker durch den Westerwald oder luden zum Säbeltanz in die kaukasischen Berge ein, und auch in Ägypten bei den Pharaonen waren sie zu Hause. Die Tina-Turner-Parodie von Irina Schröder-Fröhlich brachte die Stimmung zum Kochen.

Auch Heintjes Song „Mama“ gehörte wie viele anderen Songs stimmgewaltig zum Programm der Parodisten. Selbst vor der internationalen Bühne wurde nicht Halt gemacht. Eindruck machte die Gruppe auch durch ihr extravagantes, elegantes Äußeres, das sich viele Male änderte und Abwechslung auf die Bühne zauberte.

Das Publikum war von Anfang an in die Bühnenshow integriert. Von der Bühne ließ das Publikum die stürmisch gefeierten A-cappella-Sänger erst nach einer längeren Zugabe.


     www.ferrarikuesschen.de 

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