Stromleitung:
Fackeln sollen Zeichen setzen

Bürgerinitiativen planen Aktion entlang des geplanten Trassenverlaufs

Über rund 15 Kilometer von Thüle bis Ambühren sollen sich Menschen positionieren. Politiker sind eingeladen.

Falkenberg/Thüle Die Bürgerinitiative „380 kV – Wir wehren uns Petersfeld, Peterswald, Falkenberg, Varrelbusch, Resthausen und Ambühren“ auf der einen Seite und die Initiative in Thüle auf der anderen Seite wollen mit einer weiteren großen Aktion auf ihren Unmut gegen die Planungen für den Bau einer Höchstspannungsleitung aufmerksam machen – und das über die Grenzen des Landkreises hinaus.

Am Freitag, 18. März, soll dafür eine rund 15 Kilometer lange Fackelkette gebildet werden, erläuterte Uwe Hannöver, Vorsitzender der Bürgerinitiative Petersfeld, Peterswald, Falkenberg, Varrelbusch, Resthausen und Ambühren. Von Thüle ausgehend sollen sich Menschen an den Straßen in Peterswald, Petersfeld, Falkenberg (Garreler Straße), Varrelbusch, Resthausen und Ambühren, etwa entlang des bislang bekannten Trassenkorridors, aufstellen und bei Einbruch der Dämmerung Fackeln entzünden. „Wir brauchen rund 500 Menschen“, sagt Hannöver.

Die BI zeigt sich optimistisch, diese große Anzahl an Teilnehmern auch zusammenzubekommen. „Der Enthusiasmus ist da“, schildert Hannöver. Die Überlegungen für eine solche Aktion hatte die BI bereits seit längerer Zeit. Nun soll sie in die Tat umgesetzt werden.

Einladungen dazu gingen sogar ans Bundesumweltministerium. Auch Politiker auf Landesebene – bis zum Ministerpräsidenten – und Kommunalpolitiker sind angeschrieben und auf die Aktion aufmerksam gemacht worden. Eingeladen wurden auch Vertreter der Tennet sowie des Amtes für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg. Nach der Fackelaktion soll es eine Abschlusskundgebung vor der Turnhalle in Falkenberg geben, zu der die Politiker ebenfalls eingeladen wurden. „Uns geht es darum, Aufmerksamkeit für unser Anliegen zu bekommen“, schildert Hannöver.

Er ruft die Bevölkerung auf, sich an der Aktion zu beteiligen, damit möglichst viele Menschen ein eindrucksvolles und aus der Luft weithin sichtbares Zeichen setzen. „Jeder wird gebraucht, der eine Fackel halten kann. Die Gelegenheit ist einmalig.“

Die Aktion soll auch aus der Luft aufgenommen werden. Wer an der Aktion teilnehmen möchte, kann sich bis zum 29. Februar anmelden per E-Mail an info@bi380kv.de. In der E-Mail sollten Namen und Adressen aller Personen angegeben werden, die eine Fackel tragen wollen, um die Teilnehmer bestmöglich auf die Strecke zu verteilen. Die Fackeln besorgen die Bürgerinitiativen. Weitere Informationen zum geplanten Ablauf werde es rechtzeitig geben.

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Reiner Kramer

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Fackeln sollen Zeichen setzen
Über rund 15 Kilometer von Thüle bis Ambühren sollen sich Menschen positionieren. Politiker sind eingeladen.
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