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Glaube:
In Ohnmacht Stärke beweisen

Altenoythe Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche hat vor Beginn des Gottesdienstes immer eine ganz besondere Atmosphäre. Ruhe ist zu spüren, die gemeinsame Stille, das Innehalten, Andacht. In der Altenoyther Dreifaltigkeitskirche kam am Freitagabend noch ein weiteres Element hinzu: Spannung. Wie würde das Laboratorium-Team das angekündigte Thema des Wortgottesdienstes umsetzen?

Der Wortgottesdienst des Laboratoriums am Karfreitag stand unter dem Motto „Opfer“. Wer kennt die biblischen Verse dazu nicht, hat sich nicht schon eigene Gedanken dazu gemacht, die Frage nach dem Sinn und letztlich auch nach dem „Erfolg“ dieses Opfers gestellt. War es, wie Erich Kästner 1930 in seinem Gedicht für den „Revolutionär Jesus“ befand, tatsächlich ein vergebliches Opfer?

Das Laboratoriums-Team ist diese Fragen und auch die Begrifflichkeit grundsätzlich angegangen. Was heißt es, selbst ein Opfer zu bringen, wie Maximilian Kolbe etwa, der im Konzentrationslager für einen Familienvater in den Tod ging? Wie ist es, wenn man selbst ohne eigenes Zutun zum Opfer wird, durch Naturkatastrophen etwa, durch Terroranschläge und Gewalt? Wie viel Stärke ist nötig, um mit der damit verbundenen Ohnmacht umgehen zu können? „Die Welt braucht mehr von dieser Stärke“ befand Martin Kröger aus dem Laboratoriums-Team in seiner kurzen Deutung zum Thema. „Das Grauen, das den Karfreitag bestimmt, ist nicht das letzte in der Geschichte.“

Den Texten der biblischen Passionsgeschichte stellten Ulrich Bahlmann, Mechthild Hanisch, Annette Jahn, Martin Kröger, Sabine Orth, Anja Runden, Gabi Tepe und Katharina Tranel durch Lichtbilder einigen alltäglichen Formen des Opfers gegenüber. Den Kreuzweg Jesu symbolisierten sie durch die gemeinschaftliche Anstrengung, das große Holzkreuz dreimal um die versammelte Gemeinde zu tragen. Verbunden damit war das Gedenken an die Opfer von Naturkatastrophen, Krankheiten und Unfällen, von Krieg und Gewalt sowie von Unrecht und Verleumdung.

Hier wie auch in den Fürbitten hatte das Team bewusst darauf verzichtet, mit eindeutigen Beispielen die Gedankengänge der Gottesdienstbesucher einzuengen. „Wir wollten Raum für die eigene Lebensgeschichte lassen“, betont Martin Kröger. „Deshalb haben wir auch bei den Fürbitten die Formulierungen bewusst so offen gelassen, dass jeder sein eigenes Erleben einsetzen kann.“

Zeit und Raum für die eigene Auseinandersetzung mit dem Opfer-Begriff blieb den rund 370 Teilnehmern genug. Stille spielte eine große Rolle in diesem anderen Gottesdienst, eindrücklich unterstrichen durch musikalische Akzente.

Charlotte Bettermann sorgte hier mit dem Kontrabass für den klagenden Grundton des Karfreitags, während Johannes Festerling mit leichten Gitarrenklängen bereits die österliche Erlösung anklingen ließ.

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