Zumba                             :
Sexy sein ist gar nicht leicht

Mit lateinamerikanischem Tanz fit in den Frühling

Musik dröhnt durch die Sporthalle in Ramsloh – Zumba ist angesagt. NWZ -Mitarbeiterin Lina Brunnée berichtet über ihre Erfahrungen beim Kursus von Blau-Weiß Ramsloh.

Ramsloh „Und jetzt sexy“, ruft Anika-Jasmin Park über die lateinamerikanisch angehauchte Partymusik hinweg. Sexy... genau. Ich bin noch dabei meine Arme und Beine zu sortieren. Koordination war noch nie meine Stärke.

In der Halle des Ramsloher Schulkomplexes versuche ich mich beim Sportverein Blau-Weiß Ramsloh an Zumba. Ein Fitness-Programm, das ganz ohne Hanteln und Bauchmuskelübungen auskommt. Denn beim Zumba tanzt man in einer Gruppe. Anika-Jasmin Park ist seit zwei Jahren zertifizierte Zumba-Trainerin. Sie steht vorne und gibt die Schrittfolge an.

Am Anfang überfordert

Zum Aufwärmen geht es mit drei Liedern los – und in jedem gibt es wieder andere Schrittfolgen und passende Armbewegungen dazu. Mein Gehirn ist überfordert, meine Beine stolpern und die Arme schlackern hin und her. Der Takt wird mir zu schnell. An einen sexy Hüftschwung ist noch nicht zu denken. Die erste Trinkpause steht an. „Keine Sorge, am Anfang dachte ich auch: ,Da komm ich ja nie rein! Wie schafft die da vorne es nur sich so zu bewegen?‘“, tröstet mich Anika-Jasmin Park. Die anderen Frauen im Kurs sehen noch ganz entspannt aus.

Beim Blau-Weiß Ramsloh gibt es für den Zumba-Kurs keine Altersbeschränkung – hier tanzen Frauen im Alter von 15 bis 70 Jahren zusammen. In den Pausen unterhalten sie sich.

„So, weiter geht’s. Nächste Runde“, trommelt Anika-Jasmin Park uns zusammen. Meine Füße gehorchen wieder. Die langsameren Schrittfolgen und einige Armbewegungen sehen im Spiegel schon ganz gut aus, aber sobald es richtig schnell wird, hüpfe ich die Schrittfolge eher schlecht als recht mit. Und meine Hüften fühlen sich immer noch steif an. Von sexy bin ich noch ein paar Zumba-Stunden entfernt.

In der nächsten Pause frage ich, ob die anderen Frauen vorher schon getanzt haben und ob es ihnen deshalb leichter fällt. Sie trösten mich, am Anfang ging es ihnen wie mir. „Ich bin vor zwei Jahren durch eine Freundin zum Zumba gekommen und ich tanze total gerne“, erzählt Nicole Dettmers. Auch Janina Kramer ist seit zwei Jahren beim Zumba dabei, sie war von Anfang an im Ramsloher Sportverein mit dabei.

Kopf abschalten

Noch einmal holt uns unsere Zumba-Trainerin auf die Tanzfläche. Einmal geben wir noch richtig Gas, bevor langsamere Musik zum aufgelegt wird. Wir dehnen und strecken uns zum Abschluss, um die Muskeln zu lockern. Endlich habe ich wieder das Gefühl komplett mitzukommen – aber auch wenn es teilweise schnell und auch fordernd war, habe ich gemerkt, dass man beim Zumba schnell den Kopf auszuschalten und sich der Bewegung und Musik hingeben kann. Spaß macht es auf jeden Fall.

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