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Handball-Oberliga:
TVC bringt sich in Bremen selbst in Bredouille

Cloppenburg/Bremen Niederlagen tun ja fast immer weh, aber diese schmerzt besonders stark: Durch ein unnötiges 25:30 beim Tabellenvorletzten SVGO Bremen haben sich die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg am Sonnabend selbst unter Druck gesetzt. Mit nun nur noch einem Punkt vor dem Viertletzten HSG Delmenhorst und dem Drittletzten TSG Hatten-Sandkrug sitzt dem Kreisstadt-Team die Abstiegsangst im Nacken. „Bremen Ost war uns immer einen Schritt voraus, wir haben die Brandt-Brüder Leif und Erik nie in den Griff bekommen. Dann haben wir uns auch noch zwei Zeitstrafen wegen Meckerns und eine rote Karte eingehandelt“, ärgerte sich Co-Trainer Torsten Landwehr.

Die Cloppenburger hatten den Schwung des Sieges gegen die SG Achim/Baden offenbar nicht mit in die Hansestadt genommen: Sie lagen schnell 3:6 und 4:7 zurück. „Allerdings muss man auch sagen, dass die Schiedsrichter große Härte von beiden Seiten zugelassen haben. Teilweise hatte das mit Handball nichts zu tun. Wir haben uns da anstecken lassen“, kritisierte Landwehr. Am Ende hatten beide Seiten jeweils eine rote Karte und sieben Zeitstrafen verbucht. Neun Siebenmeter für die Bremer und sieben für den TVC lassen ebenfalls erahnen, dass es kräftig zur Sache ging.

Allerdings kam der TVC nach der durchwachsenen Anfangsphase besser ins Spiel und bis auf 8:9 heran. Doch dann erzielte das Team des Trainers Andreas Roßberg sieben Minuten lang kein Tor und der Gastgeber zog erneut davon. Zur Pause stand es dann 16:11 für den Tabellenvorletzten. „Uns ist gegen die aggressive Abwehr des Gegners nicht viel eingefallen“, räumte Landwehr ein.

Allerdings fiel die Halbzeitansprache auf fruchtbaren Boden: Der TV Cloppenburg kam gut in die zweite Hälfte. Er kämpfte sich wieder bis auf 20:21 heran, um sich anschließend selbst wieder in die Bredouille zu bringen: Nachdem der TVC die Chance zum Ausgleich vergeben hatte, handelte sich Tobias Freese eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Meckerns ein – und die Bremer zogen wieder davon und entschieden das Spiel in der Folgezeit für sich. Zumal sich anschließend auch noch Jannis Koellner eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Meckerns abholte.

„Die haben beide dritte Liga gespielt. Da sollte ihnen so etwas nicht passieren“, kritisierte Landwehr. Darüber sei noch zu reden. Ebenso wie über die rote Karte, die Christian Schmidt, der in der 57. Minute einem Hansestädter in den Arm gegriffen hatte, sah.

So richtig gefallen hatte Landwehr am Ende nur der Auftritt des Torhüters Nils Buschmann. Der hatte die Cloppenburger zwischenzeitlich zurück ins Spiel gebracht, belohnt wurde er für seinen starken Auftritt allerdings nicht. Ein Kopftreffer, bei dem die Nase des Schlussmanns in Mitleidenschaft gezogen wurde, sorgte bei Buschmann dafür, dass nicht nur die Niederlage schmerzte. Aber er biss auf die Zähne und spielte weiter – letztlich ohne verhindern zu können, dass sich der TVC an den Gastgebern die Zähne ausbiss.

Nun steht das schwere Heimspiel gegen den Tabellenvierten VfL Edewecht (Sonnabend, 19.30 Uhr) an. „Da müssen zwei Punkte her“, fordert Landwehr.

TVC: Albrecht, Planck, Buschmann - Siemer (2/1), Koellner (4/2), Niehaus (1/1), Witt (4), Freese (7), Schmidt (3), M. Neunzig (4), Willus, Koopmeiners, Gerasimow, Heyer, Bärlein, N. Neunzig.

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