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Baumaßnahme:
Neuer Glanz für alte Schätze

ELISABETHFEHN Der viele Regen ist an den Torfbaggern und anderen Maschinen zur Torfgewinnung nicht spurlos vorbeigegangen. Der Zahn der Zeit, aber eben auch die Witterung, hat am Metall genagt. Damit diese Schätze – Relikte aus einer Zeit, als der Torfabbau das Leben und Arbeiten vieler Menschen bestimmte – auch weiterhin der Nachwelt erhalten bleiben, braucht man Geld. Viel Geld sogar, nämlich 1,1 Millionen Euro.

Diese finanziellen Mittel hätte das Moor- und Fehnmuseum in Eigenleistung alleine niemals aufbringen können. Weil auch Landkreis und Gemeinde um die Bedeutung der Exponate wissen – schließlich gelte Elisabethfehn als Wiege des industriellen Torfabbaus, so die Museumsleiterin Antje Hoffmann – , fördern sie und weitere Geldgeber die in fünf Bauabschnitte angelegte Neu- und Umgestaltung des Museums.

Im Detail sieht die Kostenübernahme folgendermaßen aus: Das Auftaktprojekt „Remisenbau und Freiflächengestaltung“ , für das am Montag der offizielle Spatenstich stattfand, wird mit Zuschüssen über 125 000 Euro von der Stiftung Niedersachsen, der Leader-Region „Fehngebiet“ (160 000 Euro), dem Landkreis Cloppenburg (50 000 Euro) sowie den Gemeinden Barßel und Saterland (jeweils 16 000 Euro) unterstützt.

Als weitere Maßnahmen sind die Neugestaltung der Dauerausstellung im Kanalwärterhaus, die Errichtung eines Moorpegelplateaus sowie die besagte Konservierung der Maschinen vorgesehen.

„Ich freue mich, heute die Früchte zu ernten, die ich 1986 gesät habe“, sagte der ehemalige Museumsleiter Dr. Gustav Schünemann. In einem kurzen Rückblick ging er auf die Anfangsjahre ein, als viele Menschen annahmen, am Elisabethfehnkanal sei lediglich ein weiteres Heimatmuseum entstanden.

Als zeitgemäßen Schritt, um neue Besuchergruppen anzuziehen, wertete Antje Hoffmann die Baumaßnahme. „Die Sehgewohnheiten haben sich verändert. Es soll attraktiver werden und mehr Mitmachelemente geben“, kündigte sie an.

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