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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

„Silberner Löffel“ für Berges

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Neujahrsempfang:
„Silberner Löffel“ für Berges

CLOPPENBURG Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese hat am Sonnabend beim Neujahrsempfang der Stadt im Rathaus Dr. Robert Berges sen. mit dem „Silbernen Löffel“ ausgezeichnet. Damit würdigt die Stadt die Verdienste Berges’ um die Kultur im Allgemeinen und die Cloppenburger Tafel, die Berges Ende 2005 gründete.

Berges bedankte sich für die Auszeichnung: „Einen silberne Löffel klaut man oder man gibt ihn ab. Ich bin froh, dass Sie die dritte Variante gewählt und mir einen geschenkt haben“, sagt er und stellte einmal mehr seinen feinen Humor unter Beweis. Er erinnerte auch an Prof. Dr. Helmut Ottenjann, den ersten Träger der Ehrengabe, der seinerzeit auch den Brauch begründete, mit dem Löffel „Rosinensuppe“ aus einer silbernen Schale zu löffeln, die aus der Wirtschaft gestiftet worden ist.

Berges dankte auch allen, die ihn bei der Arbeit für die Tafel unterstützen. Handwerker verzichteten bei der Gestaltung der Räumlichkeiten an der Kirchhofstraße auf ihren Lohn, und auch für die vielen Spenden zeigte er sich dankbar. Sehr lobende Worte gab es für die vielen Helfer: „Wir bräuchten eigentlich 100 kleine silberne Löffel.“

„Verteilen statt vernichten“ laute das Motto der Tafel, so Wiese. Zweimal pro Woche könnten sich an die 200 Bedürftige für einen symbolischen Beitrag mit Lebensmitteln versorgen. Darüber hinaus organisiere die Tafel Nachhilfeunterricht und sorge für Teilhabe an Kultur und Sport.

Auch der Cloppenburger Kunstkreis ist ein Kind Berges’. Die Gründung im Jahr 1979 gehe auf seine Initiative zurück, sagte der Bürgermeister.

Berges’ soziales Engagement setze sich in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins des Lions Clubs Cloppenburg fort. Hier habe er den Anstoß für zahlreiche Aktivitäten wie Unterstützung von Altenheimen, Tschernobylkindern und jugoslawischen Bürgerkriegsflüchtlingen gegeben.

Im beruflichen Umfeld war Berges lange Jahre Vorsitzender der Zahnärztekammer im Kreis Cloppenburg, Gutachter der Kassenärztlichen Vereinigung und Referent für Jugendzahnpflege. Später bildete er als Fachlehrer Zahnarzthelferinnen aus und war Vorsitzender des Prüfungsausschusses.

„Das Ansehen, das Sie sich nicht nur in der Stadt Cloppenburg erworben haben, ist groß. Sie haben sich in besonderer Weise für die Stadt verdient gemacht“, schloss Wiese seine Laudatio. Der lange Applaus würdigte Berges und zeigte, dass der Bürgermeister seinen Gästen aus dem Herzen gesprochen hatte.