Parade, Party, Politik – und am Ende wieder Musik
Christopher Street Day Abschlusskundgebung auf Prinzenpalais-Platz – Schwandner spricht, Filly singt
Oldenburg - Wenn die Demonstration am Sonnabend, 18. Juni, beendet ist, haben die CSD-Teilnehmer und die vielen Zuschauer am Rande noch längst keine Ruhe. Dann folgt die politisch-kulturelle Abschlusskundgebung, „auf der unsere Anliegen noch mal gebündelt thematisiert werden“, sagt CSD-Sprecherin Annie Heger.
Sieben Redner und sechs kulturelle Beiträge umfasst das Programm, das gegen 14 Uhr auf dem Platz neben dem Prinzenpalais beginnen wird. Unter anderem halten Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Präventionsrats-Chef Gerd Koop, Grünen-Bundesvorstandsmitglied Astrid Rothe-Beinlich (Vizepräsidentin des Thüringer Landtags) und der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Wulf Reden, „aber keine langen“, schmunzelt Heger.
Schließlich warten auch einige Künstler auf ihren Auftritt. Drei von ihnen kommen dabei aus Oldenburg: Jolly und Ronja sind ein Jonglageduo, bei dessen Vorführungen mancher den Atem anhalten wird. Das swingende Damentrio von Sweet Sugar Swing macht seit einiger Zeit schon durch schöne Stimmen, freche Shows und sehr gut arrangierte Swingnummern auf sich aufmerksam. Esther Filly (diesmal ohne ihre Band Ridstyle) wird, begleitet von Keyboarder Marius Fabritius, eine Auswahl ihrer eigenen und auch einiger bekannten Songs präsentieren. Ihre einzigartige Mischung aus Soul, Blues, Jazz und Elektro wird getragen von Fillys unverwechselbarer Contra-Alt-Stimme, sehr kraftvoll und markant. Ihr Auftritt könnte der Höhepunkt des Kulturteils beim CSD Nordwest 2011 werden.
Neben diesen Lokalmatadoren treten auf dem Prinzenpalais-Platz die Berliner Sängerin Caro mit akustischem Rock und Pop, die schwule Cheerleadergruppe aus Siegen „Powerpuschels“ und der Moderator und Comedian Ole Lehmann (Mitglied des „Quatsch-Comedy-Clubs“ im Fernsehen) auf.
- Die CSD-Demonstration wird erwachsen: Zum 18. Mal zieht der bunte Zug zum Christopher Street Day (CSD) am Sonnabend, 16. Juni, durch die Innenstadt, um mehr Rechte für Schwule und Lesben einzufordern. Zum ersten Mal kooperiert der Verein „Lust“ mit der Stadt und der Oldenburg Tourismus und Marketing (OTM).mehr
- Bunt, laut und skurril: Der Christopher Street Day (CSD) Nordwest an diesem Sonnabend hielt das Versprechen, die amüsanteste und verrückteste Demonstration zu sein. Im Zeichen der Regenbogen-Farben zogen tausende Lesben und Schwule durch die Innenstadt, um für ihre Rechte einzutreten.mehr
- „Homophobie tötet“, war auf einigen Schildern zu lesen. Ein schweres thematisches Gegengewicht zu der Freude, die der Christopher Street Day Nordwest eigentlich ausstrahlte. „Das unbequeme Motto ist gut gewählt“, meinte dazu Dagmar Sachse.mehr
- Christopher Street Day (CSD) in Oldenburg: Tausende Lesben und Schwule haben am Sonnabendmittag in der Innenstadt für Toleranz und gegen Diskriminierung demonstriert. Unter dem Motto ... „Homophobie tötet" startete vom Bahnhofsviertel aus ein.mehr
- Um 12 Uhr geht die Party los. Oder der Protest, ganz wie man will. Fakt ist jedenfalls, dass an diesem Sonnabend zur Mittagszeit die Parade zum Christopher Street Day sich zur Mittagszeit durch Oldenburg bewegt.mehr



