OLDENBURG, 18. Juni 2011


Oldenburg: Homosexuelle feiern Karneval

Christopher Street Day Tausende Lesben und Schwule zur Parade erwartet


Die Homosexuellen treten für ihre Rechte ein. Nach der Parade folgt ein Kulturfest.

von Klaus Fricke

Oldenburg - Um 12 Uhr geht die Party los. Oder der Protest, ganz wie man will. Fakt ist jedenfalls, dass an diesem Sonnabend zur Mittagszeit die Parade zum Christopher Street Day sich zur Mittagszeit durch Oldenburg bewegt. Tausende Lesben und Schwule treten dann offensiv für Toleranz und gegen Diskriminierung ein. Das deutliche Motto des Tages unter der Regenbogenfarbe lautet diesmal ... „Homophobie tötet“.

Vom Bahnhofsviertel aus nimmt der bunte Umzug mit fantasievoll geschmückten Wagen und laut aufgedrehten Lautsprecherboxen seinen Weg durch die Fußgängerzone, aber auch deren Rand. Etwa zwei Stunden dauert die Demonstration bis zum Ziel, dem Platz neben dem Prinzenpalais, wo ab etwa 14 Uhr die Abschlusskundgebung mit Kulturfest stattfindet. Als Redner werden unter anderem OB Gerd Schwandner, Präventionsrats-Chef Gerd Koop und das Grünen-Vorstandsmitglied Astrid Rothe-Beinlich sprechen. Für den kulturellen Teil sorgen Sängerin Esther Filly, das Trio Sweet Sugar Swing, die Jongleure Jolly und Ronja und andere Künstler.

Zum Abschluss des CSD-Tages steigt ab 21 Uhr die „Night of the Pride“-Party in der Kulturetage unter anderem mit DJane D’Arc.





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