Orden:
Kloster in Nordostchina wächst

Benediktiner-Rechnungsrat informiert über weltweite Standortentwicklungen

Standorte in in der Volksrepublik und auf der Karibikinsel Kuba dokumentieren das Engagement der Gemeinschaft.Vor Ort geht es nicht ohne Hilfe der Regierungen.

Damme „Immer mehr Chinesen sehnen sich nach inneren Werten und finden diese oft im Christentum.“ Von dieser Entwicklung hat Bruder Stephan Veith, Leiter des Priorats St. Benedikt, bei der turnusmäßigen Jahresversammlung, einer Zusammenkunft des für die weltweite Klosterplanung und -Kontrolle zuständigen Rechnungsrats, der Kongregation berichtet.

Aufstrebendes Kloster

„Positiv entwickelt“, so Veith weiter, habe sich ein neugegründetes Kloster in der Region Jilin im Nordosten der Volksrepublik China. In der Gemeinschaft vor Ort, wo die Bauarbeiten 2014 beendet wurden, leben inzwischen 14 ausschließlich chinesische Mönche. Sie betreiben ein Altenheim und arbeiten in Kirchengemeinden.

Schleppender verläuft dagegen die Entwicklung eines 2009 begonnenen Klosterneubaus auf Kuba. Die Niederlassung liegt etwa eine Autostunde entfernt von der Hauptstadt Havanna. An dem zukünftigen Ordensstandort, wo zunächst eine Landwirtschaft entstehen und dann ein Kloster aufgebaut werden soll, habe der Papst bei seinem jüngsten Kubabesuch einen Grundstein gesegnet, berichtet Veith nicht ohne Stolz auf diese symbolhafte Geste des Oberhauptes der katholischen Kirche in einem kommunistischen Land.

Bei den Krankenhausprojekten der Benediktiner in Tansania sehen sich die Ordensleute immer wieder in der Verpflichtung, auf die jeweilige staatliche Finanzierung einwirken zu müssen.

Patres werden Manager

Das gehe soweit, dass gelegentlich auch der Mut gebraucht werde, leitende Angestellte wie einen Chefarzt oder einen Verwaltungschef entlassen zu müssen, wenn es für die Entwicklung des Krankenhauses notwendig sei. Darin sehen die Benediktiner durchaus Parallelen zu Entwicklungen auf dem deutschen Krankenhaussektor.

Übrigens: Der Rechnungsrat der Benediktiner tagt jährlich. In Damme war es nach 2014 das zweite Mal.


Mehr Informationen auch un ter   www.benediktiner-damme.de 

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