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Integration:
Flüchtlinge für Ausbildung im Handwerk gewinnen

Delmenhorst Ordentliches Handwerk statt Hilfsarbeit: Flüchtlinge in Delmenhorst sollen gute Chancen im Handwerk bekommen – und dabei nicht nur als Handlanger eingesetzt werden. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Die Gewerkschaft ruft die heimische Politik und Wirtschaft auf, alles zu tun, um Zuwanderer leichter in die Berufsausbildung im Handwerk zu integrieren. Hierfür sei nicht nur der Abbau bürokratischer Hürden notwendig, sondern auch Überzeugungsarbeit unter den Flüchtlingen selbst. „Viele Menschen, die nach einer langen Flucht jetzt in Delmenhorst leben, sind darauf angewiesen, ihre Familien in der Heimat finanziell zu unterstützen. Sie nehmen dabei aber oft schlecht bezahlte Jobs und Hilfstätigkeiten in Kauf“, sagt Inge Bogatzki von der IG BAU Land Bremen und umzu. Dagegen böten solide Berufe im Handwerk eine viel bessere Perspektive – und viel höhere Löhne. Es sei daher wichtig, die Flüchtlinge über die Vorteile der dualen Ausbildung zu informieren, so die IG BAU-Bezirksvorsitzende. Ein Großteil von ihnen sei genau im richtigen Alter, um eine Lehre zu beginnen.

„Die Chancen sind enorm – für die, die zu uns kommen, aber auch für die Wirtschaft in Delmenhorst“, ist sich Bogatzki sicher. Und auf dem heimischen Ausbildungsmarkt gebe es „noch deutlich Luft nach oben“.

So waren nach Angaben der Arbeitsagentur selbst nach Ablauf des letzten Ausbildungsjahrs in Delmenhorst noch 24 Lehrstellen unbesetzt – viele davon im Handwerk. „Um hier einer Nachwuchskrise vorzubeugen, ist das Handwerk gut beraten, die Zuwanderer als Chance zu begreifen.“

Für die Flüchtlinge lohne sich eine Ausbildung auf dem Bau, im Maler-Handwerk oder in der Gebäudereinigung, sagt Bogatzki. Während etwa ein Straßenbauer 18,64 Euro in der Stunde bekommt, sind es beim ungelernten Helfer nur 11,15 Euro. Und schon ein Bau-Azubi kommt im Schnitt auf 1057 Euro im Monat.

Für die IG BAU steht fest: „Es ist zu kurz gedacht, Flüchtlingen nur Niedriglöhne zu zahlen. Wir brauchen dieselben Tarif- und Sozialstandards für alle.“ Das gehöre zu Deutschland genauso wie der Meisterbrief im Handwerk. Die Politik müsse nun dafür sorgen, dass Flüchtlinge schneller eine Ausbildung beginnen und unkompliziert Deutsch lernen können.

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