Bundesprogramm:
Mit eigenen Projekten Demokratie leben

Förderung von Zivilcourage und Gewaltprävention – Abschluss bis 31. Dezember

Seit 2015 beteiligt sich die Stadt Delmenhorst am Programm. Auch Kinder und Jugendliche können teilnehmen.

Delmenhorst Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bis 31. Dezember 2019 den zivilen Einsatz von engagierten Delmenhorster Kindern und Jugendlichen, Bürgern sowie Vertretern gesellschaftlich relevanter Gruppen, ortsansässiger Verbände, Vereine, Initiativen oder Organisationen (NWZ  berichtete).

Das Bundesprogramm geht nun im Jahr 2016 in seine zweite Runde. Im vergangenen Jahr konnten laut Timo Frers, Pressesprecher der Stadt Delmenhorst, zahlreiche Ideen zur Förderung der Demokratie verwirklicht werden. Gefördert werden die Schwerpunkte Interreligiöser Dialog, Aufbau und Stärkung von Netzwerken zur Demokratieförderung sowie Stärkung von Kindern und Jugendlichen, Zivilcourage, Gewaltprävention oder – ganz aktuell – Kommunalwahlen.

Bei der Antragstellung sind drei Dinge zu beachten: das persönliche Gespräch mit der Koordinierungs- und Fachstelle vor der Antragstellung, die digitale Bearbeitung der Formulare sowie die persönliche Vorstellung des Projekts vor dem Entscheidungsgremium, dem Begleitausschuss. Der Begleitausschuss besteht mehrheitlich aus Delmenhorster Bürgern.

Neu ist die Förderung von Kleinstprojekten. Hier können Beträge bis zu 500 Euro schnell und unkompliziert beantragt werden. Um Projektanträge an den Aktionsfonds (jeweils im Nachbarschaftszentrum Wollepark) geht es in den Begleitausschusssitzungen am 21. März und 12. September.

Für Beratungen

sowie Fragen und Betreuung der Anträge steht die Koordinierungs- und Fachstelle im Diakonischen Werk Delmenhorst/Oldenburg-Land, Lutherstraße 4, unter Telefon  04221/916 68 77 oder per E-Mail an sebastian.rann@diakonie-doll.de zur Verfügung.

Für Anträge an den Jugendfonds (im Rathaus) gibt es ein Jugendforum des Kinder- und Jugendparlaments am 1. März, 26. April und 14. Juni. Das Jugendforum erhebt den Anspruch, dass bei allen Projekten zwingend Kinder und Jugendliche bei der Planung, Durchführung und Nachbearbeitung beteiligt werden.

Dabei ist wichtig, dass alle Projekte bis zum 31. Dezember 2016 abgeschlossen sind. Eine Übertragung der Fördermittel in das Jahr 2017 ist ausgeschlossen.

Die Arbeit des Bundesprogramms vor Ort kennenlernen können Interessierte bei den öffentlichen Demokratiekonferenzen am 28. April und 28. Oktober.


Mehr Infos unter   www.delmenhorst.de/demokratie-leben 

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Mit eigenen Projekten Demokratie leben
Seit 2015 beteiligt sich die Stadt Delmenhorst am Programm. Auch Kinder und Jugendliche können teilnehmen.
http://www.nwzonline.de/delmenhorst/mit-eigenen-projekten-demokratie-leben_a_6,1,379115330.html
23.02.2016
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