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Statistik:
Zahl der Einbrüche extrem gestiegen

Delmenhorst In Delmenhorst hat es im Jahr 2015 mehr Straftaten gegeben als noch im Jahr zuvor. Das gab die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch am Montag bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr bekannt. Demnach habe sich die Anzahl der Straftaten im Stadtgebiet von 6528 auf 6609 erhöht, erklärte Dirk Uhmeier, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes. Die Aufklärungsquote sei zudem leicht gesunken, auf 58,54 Prozent.

„Reisende Täter“

Im Bereich der Rohheitsdelikte (darunter fallen unter anderem Straftaten gegen die persönliche Freiheit, Körperverletzung, Beleidigung) verzeichnete die Polizei einen leichten Anstieg von 794 auf 805 Taten (Aufklärungsquote etwa 90 Prozent). Den Hauptanteil machten dabei Körperverletzungsdelikte aus. Im Jahr 2015 wurden davon 573 angezeigt, das sind elf mehr als im Vorjahr.

Bahnhof sicherer

Weniger Rohheitsdelikte als im Vorjahr verzeichnete die Polizei für den Bereich am Bahnhof . Die Zahl sank von 57 auf 36. Im Jahr 2007 waren es noch 146 gewesen.

Die Zahl der Ladendiebstähle ist dagegen stark gestiegen, von 67 im Jahr 2014 auf 138. Das liege aber daran, dass es derzeit im Bahnhof mehr Geschäfte gebe als in den Jahren zuvor, erklärte Jörn Stilke, Leiter der Polizeiinspektion Delmenhorst.

Auch Fahrraddiebstähle sind angestiegen – von 153 auf 171. Besserung würde der Umbau des Unterstandes verschaffen, meinte Stilke.

Die Eigentumskriminalität ist insgesamt etwas rückläufig: Gab es im Jahr 2014 noch 3060 angezeigte Taten, waren es 2015 noch 2883. Das lasse sich vor allem auf eine geringere Anzahl an Laden- und Fahrraddiebstählen zurückführen. Einen extremen Anstieg gab es nämlich bei den Diebstählen aus Wohnräumen: von 152 auf 250.

Das liege vor allem daran, dass die Polizei im vorletzten Jahr mehrere Tätergruppen zur Verurteilung gebracht habe, berichtete Uhmeier. In den Jahren 2010 bis 2013 hatte die Fallzahl in diesem Bereich immer zwischen 219 und 230 gelegen. Nun aber gebe es eben neue Täter(gruppen).

Die Aufklärungsquote liegt hier nur bei 30 Prozent. Das liege daran, dass viele Täter nicht im Inspektionsgebiet wohnen, sondern „reisende Täter“ seien.

Diebe nutzen Dunkelheit

Einbruchsdiebstahl sei zudem relativ leicht und lukrativ, erklärte Uhmeier. Die Diebe seien meist keine Einmaltäter, sondern Erwerbslose, die damit ihren Unterhalt bestreiten. Entsprechend würde vorrangig Bargeld, Schmuck sowie kleinteilige Wertgegenstände geklaut. Sie gingen mit Vorliebe in Einfamilienhäuser, und das vermehrt zwischen 14 und 22 Uhr.

Die Fallzahlen steigen in den Wintermonaten massiv an – weil es da früher dunkel wird. Oft werde die Terassentür aufgehebelt, so Uhmeier. Mit einbruchsicheren Türen und ausreichend Beleuchtung können man sich vor Einbruch schützen. Die Polizei fahre zudem in Gegenden, in denen sich Einbrüche zuletzt häuften, regelmäßig Streife.

Die Zahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner fällt laut Statistik vergleichsweise gering aus. Mit 8835 ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (8815) zwar minimal angestiegen, sie liegt aber unter dem niedersächsischen Durchschnitt für kreisfreie Städte von 9632.

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