DEL-Profi Sven Felski vor 900. Spiel für Eisbären Berlin
Eishockey 37-Jähriger absolviert 20. Erstligasaison – Bestmarke hält Mirko Lüdemann von Kölner Haien
Berlin - Seine Vorfreude auf die historische Partie kann selbst Sven Felski nicht ganz verbergen. Dabei hat der abgebrühte Eishockey-Haudegen in zig Spielzeiten, bei etlichen WM-Turnieren und vielen Länderspielen schon fast alles erlebt. An diesem Freitag knackt der Routinier im Gastspiel seiner Eisbären Berlin in Nürnberg als erst zweiter Profi überhaupt die 900-Spiele-Marke in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). „Ich bin schon ziemlich stolz, dass ich diesen Meilenstein erreichen werde“, sagt der 37-jährige Felski, „besonders deshalb, weil ich alle 900 Spiele für denselben Verein bestritten habe.“ Nur Mirko Lüdemann von den Kölner Haien hat in der DEL mehr Partien absolviert (941), ist genau wie Felski über all die Jahre einem Club treugeblieben.
In bisher 899 Begegnungen erzielte der Stürmer 220 Tore und bereitete 342 Treffer vor. Seit 1992 steht Felski im Profikader der Berliner. Mittlerweile bestreitet der Ex-Nationalspieler die 20. Erstligasaison für seinen Verein. Auch als es dem Club Mitte der 90er Jahre sportlich und vor allem wirtschaftlich schlecht ging, hielt er den Eisbären die Treue. „Klar war es blöd, wenn man sechs Monate auf sein Geld wartet“, sagt Felski, „aber man sieht die ganze Situation anders, wenn es sich dabei um seinen Heimatclub handelt.“
Die Entscheidung zu bleiben, erwies sich als goldrichtig. Fünf Meistertitel beweisen es. Es ist nicht verwunderlich, wenn sich Berlins Manager Peter John Lee seinen treuesten Profi noch eine weitere Saison im Trikot des DEL-Rekordmeisters vorstellen kann. „Egal was passiert, Sven bleibt bei den Eisbären – ob nun weiter als Spieler oder im Management. Alles ist offen“, sagte Lee .
- Die russischen Eis-Könige sind nach zwei Jahren Abstinenz eindrucksvoll auf den WM-Thron zurückgekehrt. Der Rekordweltmeister mit den Superstars Jewgeni Malkin und Alexander Owetschkin erteilte dem krassen Außenseiter Slowakei im Finale der Weltmeisterschaft am Sonntagabend zeitweise eine Eishockey-Lehrstunde und feierte durch das ungefährdete 6:2 (1:1, 3:0, 2:1) seinen 26.mehr
- Russland will den 26. Titel, Finnlands Matchwinner lebt seinen Traum, und der slowakische Coach verpasst wegen des „Bruder-Duells“ die eigene Geburtstagsparty: Bei der Eishockey-WM in Helsinki steht der Showdown um die Medaillen an.mehr
- Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat sich bei der WM auch im abschließenden Gruppenspiel bis auf die Knochen blamiert und muss für Olympia 2014 einen Umweg einplanen. Die Auswahl von Trainer Jakob Kölliker kassierte am Dienstag gegen Tschechien eine 1:8 (1:3, 0:3, 0:2)-Niederlage und erlebte nur zwei Tage nach dem 4:12 gegen Norwegen das nächste Debakel.mehr
- In diesen Tagen prasselt einiges auf Evan Kaufmann ein. Der Eishockey-Nationalspieler ist Deutschlands gefragtester Mann bei der WM in Finnland und Schweden. Grund: Im Februar erzählte der in Minnesota geborene Deutsch-Amerikaner öffentlich von seiner Familien-Geschichte.mehr
- Wenn Christoph Schubert über Eishockey-Bundestrainer Jakob Kölliker spricht, gerät der frühere NHL-Star ins Schwärmen. „Er ist ein sympathischer Mensch mit viel Sachverstand vom Eishockey. Er hat viel richtig gemacht“, sagte der Abwehrhüne der deutschen Nationalmannschaft.mehr



