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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Elsfleth

Wegbereiter verlässt Gemeinde

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Verabschiedung:
Wegbereiter verlässt Gemeinde

Elsfleth Die abschließenden Arbeiten am neuen Gemeindehaus an der Steinstraße wird Pastor Wilfried Giesers nicht mehr verfolgen können. Am Sonntag, 19. Oktober, wird Elsfleths langjähriger Seelsorger der St. Nicolai-Gemeinde um 16 Uhr in der St. Nicolai-Kirche mit einem Gottesdienst aus seinem Amt verabschiedet. „Aber, so Gott will, werde ich bei der Einweihung des neuen Hauses gerne zu Gast sein“, versprach er im Gespräch mit der NWZ .

Vor 28 Jahren trat Wilfried Giesers sein Amt als neuer Pastor in Elsfleth an, die seelsorgerischen Aufgaben nahm der gebürtige Mönchengladbacher damals mit Pastorin Christiane Cuno wahr. „Viele Aufgaben haben wir gemeinsam gemeistert, einige haben wir uns geteilt“, sagt er.

Erinnerung an Anfänge

An die ersten Tage in Elsfleth erinnert sich Wilfried Giesers noch gut. Zwei weibliche Gemeinderatsmitglieder begrüßten ihn vor dem Umzugs-Lkw mit Blumen. „Es war ein sehr freundlicher Empfang“, meint Wilfried Giesers, „allerdings waren die Elsflether Gemeindemitglieder – was die künftige Dauer meiner Amtszeit betreffen sollte – doch recht skeptisch. Zu stark war in den Jahren zuvor die Fluktuation der Pastoren gewesen, keiner war mehr als sechs Jahre im Dienst.“

Die Geburt seines Sohnes Benjamin im Dezember 1986 brachte eine klare Entscheidung: „Meine Frau und ich beschlossen, dass Benjamin in Elsfleth konfirmiert werden sollte – das hieß, ich bleibe mindestens 15 Jahre als Pastor in Elsfleth.“

Aus den 15 Jahren sind schließlich 28 Jahre geworden, eine Zeit in der Wilfried Giesers viele schöne Stunden, fröhliche Gottesdienste und Gemeindefeste erleben konnte. „Es gab aber auch Krisensituationen, die sich fest in die Erinnerung eingegraben haben,“ stellt der Pastor fest, „als Gemeinde mussten wir oft kämpfen, um bestimmte Pläne und Vorstellungen durchzusetzen.“ Durchsetzen konnte der Seelsorger die große Sanierung der St. Nicolai-Kirche nach dem Brand. Außerdem wurde der neue evangelische Kindergarten an der Peterstraße zu einem wichtigen Lebensort für Elsflether Mädchen und Jungen. Im Team mit den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern habe man sich stets bemüht, auch das Gemeindehaus an der Oberrege den Bedürfnissen der Gemeinde anzupassen, sagt Wilfried Giesers.

Künstlerische Phase

Die „künstlerische Phase“ der Kirchengemeinde hängt eng mit der Anschaffung neuer Paramente zusammen. Wilfried Giesers: „Das war ein über zehn Jahre dauerndes und kostspieliges Projekt. Alle Kirchenälteste haben sich für die modernsten Entwürfe entschieden, heute bin ich mir sicher, unsere Paramente sind nicht nur Unikate, sondern richtige Kunstwerke.“

Eine wichtige Rolle in der Gemeindearbeit nahm, trotz eigener Studien und Berufstätigkeit, Wilfried Giesers Ehefrau Michaela ein. Sie engagierte sich ehrenamtlich in der Arbeit mit Erwachsenen, Kindern und Konfirmanden. „Viele Elsflether, die sie als seelsorgerische Gesprächspartnerin schätzen, werden sie vermissen“, meint er.

Gespannt ist der Pastor darauf, wie sich für ihn die Dinge nach der Pensionierung entwickeln. „Mich interessieren die Sachen, für die ich nie Zeit und Muße hatte, beispielsweise mein altes Hobby, die Fotografie. Aber auch die Malerei wird zu ihrem Recht kommen. Bei mir zu Hause hängen schon zwei große Leinwände und warten auf Acrylfarben.“ Zurzeit tragen die Leinwände noch den Titel „Pur weiß“. Wilfried Giesers schmunzelt: „Noch weiß ich nicht, ob ich sie werde füllen können, oder ob ich das Ergebnis lieber verstecken sollte.“

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