19. Juni 2010


Solarthermieanlagen nutzen Sonnenkraft doppelt

Bild

BILD:  Bild vergrößern

Eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung wird deutschen Verbrauchern immer wichtiger. Dies zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V., bei der sich 71 Prozent der Befragten bereit erklärten, über ihre Stromrechnung einen signifikanten Beitrag zum Ausbau der Photovoltaiktechnik zu leisten. Sie stimmten einer Erhöhung der Solarstromförderung von derzeit rund drei auf fünf Prozent zu

Nicht nur das Argument der Wirtschaftlichkeit spricht für die kostenlos zur Verfügung stehende Kraft der Sonne, denn angesichts des fortschreitenden Klimawandels wiegt bei der Wahl der Heizanlage auch die Frage schwer, wie und woraus Energie erzeugt wird.

Doch viele Solarkollektoren auf deutschen Dächern bleiben unter ihren Möglichkeiten und werden lediglich zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Thermische Solaranlagen dagegen unterstützen neben der klimaneutralen Erwärmung des Wassers auch die Heizung. So lässt sich der Gas- oder Ölbedarf eines Hauses um mehr als die Hälfte senken. „Die Dimensionierung der Solaranlage sollte entsprechend dem zu erwartenden Verbrauch kalkuliert werden. Auch auf geringen Dachflächen ist es möglich, mit sogenannten Vakuumröhrenkollektoren viel Energie zu erzeugen“, erklärt Michael Preißel, Geschäftsführer von mp-tec, dem größten Systemanbieter für Solartechnik in den neuen Bundesländern. Diese höchst effizienten Röhrengeräte gewinnen vor allem in den lichtschwachen Monaten der kalten Jahreszeit bis zu 30 Prozent mehr Energie als die bekannten Flachkollektoren. In den gläsernen Röhren herrscht - ähnlich wie in einer Thermoskanne - ein Vakuum, in dem sich der Absorber befindet. Er erhitzt bei Sonneneinstrahlung die in den Röhren enthaltene, wärmeleitende Flüssigkeit (mehr Informationen: www.mp-tec.de). Die Kollektoren überzeugen auch optisch: Der anschlussfertige und zertifizierte Kollektor VRK 12 premium beispielsweise fügt sich durch seine farblich austauschbaren Leisten und seine abgerundeten Kanten harmonisch in die jeweilige Dacheindeckung ein.



ANZEIGE




WEITERE ARTIKEL AUS DIESEM RESSORT
Sicherte sich mit ihrem Beruf einen Beschäftigungsplatz

19.06.2010 -

Wer diesen Beruf lernt, sichert sich seinen Beschäftigungsplatz“, ist Nicole Menkens überzeugt. Die gelernte Kälteanlagenbauerin schloss ihre Ausbildung vor drei Jahren in dem Betrieb Bodo Ahlers in Wiefelstede ab.mehr

Oldenburg speichert zunehmend Sonne

19.06.2010 - Auf Oldenburgs Dächern werden immer mehr Solaranlagen montiert. Nach Angaben der EWE wuchs die Zahl der installierten Anlagen im Stadtgebiet allein von 2007 bis 2009 von 284 auf 462 – eine Zunahme von satten 163 Prozent.mehr

„Es gibt keine typischen Männer- und Frauenberufe“

19.06.2010 -

Lösungen zu finden und kreativ zu sein mag die 18-jährige Doreen Otto. „Ich sehe hier, was ich geschaffen habe“, sagt die Auszubildende zur Elektrikerin für Energie- und Gebäudetechnik.mehr

Clever heizen ohne Hightech im Bio-Solar-Haus

19.06.2010 - Was lässt Erdbeeren noch im Dezember reifen und Tulpen schon im Januar blühen? Gewächshäuser aus Glas sind licht- und wärmedurchlässig, halten aber Regen, Schnee und Frost draußen. Dieses einfache Prinzip macht sich auch das Bio-Solar-Haus zunutze.mehr

„Schaffen mit Herz und Hand“

19.06.2010 -

Das Motto der Firma „Hans Hölscher Heizung-Klima-Sanitär“ in Bakum lautet: „Hier läuft die Arbeit nicht vom Band, hier schafft man noch mit Herz und Hand“.
Im Juni 1984 gründete der jetzige Inhaber seine Firma im Oldenburger Münsterland in Bakum.mehr

12
Anzeige
Umfrage

Welche Chancen räumen Sie der deutschen Elf bei der Fußball-EM ein?




Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Textfeld! Captcha
Marktplatz
Regional
Immobilien
Automarkt
Flohmarkt

Jobs
NWZ-Wetter
23 °C
7 °C
Details/Prognose Wetterwarnung Regenradar
 
RSS-Dienste RSS-Dienste | RSS-Dienste Webcams | Mobil | Kontakt | Impressum | Login
AktuellesAus der RegionKundenserviceMarktplatzRat und Tat