Solarthermieanlagen nutzen Sonnenkraft doppelt
Eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung wird deutschen Verbrauchern immer wichtiger. Dies zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V., bei der sich 71 Prozent der Befragten bereit erklärten, über ihre Stromrechnung einen signifikanten Beitrag zum Ausbau der Photovoltaiktechnik zu leisten. Sie stimmten einer Erhöhung der Solarstromförderung von derzeit rund drei auf fünf Prozent zu
Nicht nur das Argument der Wirtschaftlichkeit spricht für die kostenlos zur Verfügung stehende Kraft der Sonne, denn angesichts des fortschreitenden Klimawandels wiegt bei der Wahl der Heizanlage auch die Frage schwer, wie und woraus Energie erzeugt wird.
Doch viele Solarkollektoren auf deutschen Dächern bleiben unter ihren Möglichkeiten und werden lediglich zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Thermische Solaranlagen dagegen unterstützen neben der klimaneutralen Erwärmung des Wassers auch die Heizung. So lässt sich der Gas- oder Ölbedarf eines Hauses um mehr als die Hälfte senken. „Die Dimensionierung der Solaranlage sollte entsprechend dem zu erwartenden Verbrauch kalkuliert werden. Auch auf geringen Dachflächen ist es möglich, mit sogenannten Vakuumröhrenkollektoren viel Energie zu erzeugen“, erklärt Michael Preißel, Geschäftsführer von mp-tec, dem größten Systemanbieter für Solartechnik in den neuen Bundesländern. Diese höchst effizienten Röhrengeräte gewinnen vor allem in den lichtschwachen Monaten der kalten Jahreszeit bis zu 30 Prozent mehr Energie als die bekannten Flachkollektoren. In den gläsernen Röhren herrscht - ähnlich wie in einer Thermoskanne - ein Vakuum, in dem sich der Absorber befindet. Er erhitzt bei Sonneneinstrahlung die in den Röhren enthaltene, wärmeleitende Flüssigkeit (mehr Informationen: www.mp-tec.de). Die Kollektoren überzeugen auch optisch: Der anschlussfertige und zertifizierte Kollektor VRK 12 premium beispielsweise fügt sich durch seine farblich austauschbaren Leisten und seine abgerundeten Kanten harmonisch in die jeweilige Dacheindeckung ein.
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