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Viel Dreck neben den Containern

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Umwelt:
Viel Dreck neben den Containern

Eversten/Ofenerdiek Der Anblick ist für viele Bürger ein Ärgernis: Rund herum um die Glas- oder Altkleidercontainer finden sich häufig Dinge, die dort nicht hingehören. Ausgediente Fernseher, Möbelstücke oder anderer Unrat aus einem Haushalt, dessen Besitzer die Gegenstände illegal entsorgt, sprich neben die Container gelegt hat.

Regelmäßig ist das an der Feststraße oder an der benachbarten Straße Am Schießstand in Eversten der Fall. Am zuletzt genannten Containerstandort liegt zurzeit ein ausgedienter Sessel, dessen Bezug zuvor abgetrennt worden war. Doch auch eine prall gefüllte Plastiktüte und zwei an den Container gelehnte Spiegel verschandeln dort die Umwelt. „Diese illegale Müllentsorgung kann teuer werden, wenn der Verursacher denn gestellt wird“, weiß Stadtsprecher Reinhard Schenke. Und das ist leider sehr, sehr selten der Fall. Bis zu 1000 Euro kann die Höhe des Bußgeldes betragen. Sollten aber umweltschädigende Stoffe wie beispielsweise Altöl illegal entsorgt werden, sieht der Bußgeldkatalog Strafen bis zu 25 000 Euro vor.

„Wilde Müllkippen sind eine Ordnungswidrigkeit, zuständig ist die untere Abfallbehörde“, teilt Schenke weiter mit. Wo städtische Außendienstmitarbeiter eine wilde Müllkippe entdecken, geben sie einen Hinweis darauf an die Kollegen von der unteren Abfallbehörde weiter. Aber auch Bürger könnten sich bei der Stadt über das Servicecenter unter Tel. 2 35 44 44 melden. Zudem reinige der Abfallwirtschaftsbetrieb regelmäßig die Stellplätze, an denen Altglascontainer aufgestellt sind. Diese Stellplätze werden von den Rücknahmesystemen (Duale Systeme), die nach der Verpackungsverordnung für die Rücknahme der Verkaufsverpackungen aus Glas zuständig sind, betrieben. Die Leerung der Glascontainer erfolgt zur Zeit durch die Firma GAR aus Stuhr. Die Reinigung der Plätze erfolgt regelmäßig durch den Abfallwirtschaftsbetrieb im Auftrag der Dualen Systeme. Bei Bedarf fährt der Reinigungsdienst des AWB Stellplätze auch zusätzlich an.

Doch nicht nur diese Form der illegalen Müllentsorgung verärgert viele Menschen, auch das Umfeld rund um manche Altkleidercontainer sorgt für Aufsehen. So beispielsweise auf dem Etzhorner Dorfplatz, auf dem zwei Altkleidercontainer stehen. Kurz bevor die gefüllten Container turnusgemäß geleert werden, legen manche ihre Altkleiderspenden einfach neben den überfüllten Containern ab, schreibt Bernfried Wiewora. Und weiter: „Beide Altkleider-Container wurden von professionellen Wiederverwertern aufgestellt. An einem Container weist ein Aufkleber auf eine Einrichtung der Jugendhilfe hin. Das Bremer Jugendamt und eine Einrichtung gleichen Namens in Kiel konnten keine Auskunft über die Existenz dieser Jugendhilfeeinrichtung geben. Ebenso verlief die Anfrage über Internet-Suchmaschinen ergebnislos.“

Gerade für die Bewohner des Stadtteils Etzhorn biete sich als Alternative die Abgabe der Kleidungsstücke im Verschenkemarkt Donnerschwee, Donnerschweer Straße 216, an. Die Warenannahme ist mittwochs und freitags ab 11 Uhr möglich, der Verschenkemarkt schließt jeweils um 14 Uhr. Zusätzlich wurde als Abgabetermin der erste Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr eingerichtet. Zu empfehlen sei auch die Abgabe an andere karitative Einrichtungen, meint Wiewora.

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