EWE erhöht Strompreis um drei Prozent
Oldenburg - Die EWE erhöht zum 1. März den Strompreis. Wie der Oldenburger Versorger am Montag mitteilte, steige der Preis um brutto 0,83 Cent je Kilowattstunde (kWh). Der monatliche Grundpreis bleibe unverändert.
Im Grundversorgungstarif (EWE Strom comfort) kämen auf einen Durchschnittshaushalt (Jahresverbrauch 3500 kWh) monatliche Mehrkosten von etwa 2,40 Euro – rund drei Prozent – zu. Als Grund gab EWE gestiegene Netzentgelte sowie die vom Bund eingeführte Industrieumlage an.
Die EWE teilte zudem mit, dass wegen Bilanzierungsänderungen für das Paket an der VNG (Leipzig) ein Betriebsverlust (Ebit) zu erwarten sei.
- Der Oldenburger Versorger EWE baut seinen Vorstand um. Die Aufsichtsräte der EWE AG und der EWE Energie AG beschlossen am Freitag, dass künftig ein fünfköpfiger Vorstand dem Konzern vorstehen soll. Die neue Struktur soll „schnellere und marktnähere Entscheidungen ermöglichen“, heißt es in einer Pressemitteilung.mehr
- Die „Sign“-Affäre wird vorerst nicht vor Gericht verhandelt: EWE und Agentur Prevent haben sich eine Woche vor dem Verhandlungstermin am 25. April auf einen Vergleich geeinigt, Prevent-Chefin Claudia del Valle zahlt 800 000 Euro zu viel erhaltene Sponsorgelder an den Energieversorger zurück.mehr
- „Skeptisch“ sei man gewesen vor den Gesprächen, gibt EWE-Sprecher Daniel Waschow zu. Schließlich waren erste Vergleichsverhandlungen zwischen EWE und Agentur Prevent im November 2011 gescheitert; „nicht akzeptabel“ nannte Waschow damals die Vorstellungen der Agentur.mehr
- Die EWE will nach zwei Jahren in den roten Zahlen mit einem Sparkurs wieder Gewinne machen und sieht in der Energiewende positive Möglichkeiten für den Konzern. Bei der Bilanzpressekonferenz am Dienstag bestätigte Vorstandschef Werner Brinker vorläufige Zahlen, wonach der Oldenburger Versorger 2011 einen Verlust von 281,9 Millionen Euro (2010: 246,6 Millionen) hinnehmen musste.mehr



