Kritik an Strompreis-Erhöhung der EWE
Leer - Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion in Leer, Dieter Baumann, hält die von der EWE zum 1. März angekündigte Strompreiserhöhung um drei Prozent für nicht gerechtfertigt. Zwar gebe es höhere Kosten insbesondere durch die neue Industrieumlage, andererseits habe die EWE in den vorangegangenen zwei Jahren den Strombedarf für 2012 zu erheblich günstigeren Preisen auf Termin eingekauft, erklärte Baumann, der auch Mitglied der EWE-Verbandsversammlung ist.
Nach seinen Berechnungen wäre eine Senkung um drei bis fünf Prozent angemessen gewesen.
- Der Oldenburger Versorger EWE baut seinen Vorstand um. Die Aufsichtsräte der EWE AG und der EWE Energie AG beschlossen am Freitag, dass künftig ein fünfköpfiger Vorstand dem Konzern vorstehen soll. Die neue Struktur soll „schnellere und marktnähere Entscheidungen ermöglichen“, heißt es in einer Pressemitteilung.mehr
- Die „Sign“-Affäre wird vorerst nicht vor Gericht verhandelt: EWE und Agentur Prevent haben sich eine Woche vor dem Verhandlungstermin am 25. April auf einen Vergleich geeinigt, Prevent-Chefin Claudia del Valle zahlt 800 000 Euro zu viel erhaltene Sponsorgelder an den Energieversorger zurück.mehr
- „Skeptisch“ sei man gewesen vor den Gesprächen, gibt EWE-Sprecher Daniel Waschow zu. Schließlich waren erste Vergleichsverhandlungen zwischen EWE und Agentur Prevent im November 2011 gescheitert; „nicht akzeptabel“ nannte Waschow damals die Vorstellungen der Agentur.mehr
- Die EWE will nach zwei Jahren in den roten Zahlen mit einem Sparkurs wieder Gewinne machen und sieht in der Energiewende positive Möglichkeiten für den Konzern. Bei der Bilanzpressekonferenz am Dienstag bestätigte Vorstandschef Werner Brinker vorläufige Zahlen, wonach der Oldenburger Versorger 2011 einen Verlust von 281,9 Millionen Euro (2010: 246,6 Millionen) hinnehmen musste.mehr


