OLDENBURG, 17. Juni 2011


Oldenburg sicherste Stadt für Radler

Städtetest Hoher Rückgang der Unfälle


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Oldenburg - In Oldenburg sind die Fahrradfahrer am sichersten unterwegs: Nach dem am Donnerstag in Berlin präsentierten Städtecheck des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zum Thema Fahrradsicherheit „steht Oldenburg am besten da“, bestätigt VCD-Sprecherin Anja Smetanin. Diesmal liegt sogar die Fahrradstadt Münster dahinter. Im Vorjahr hatte Oldenburg noch im Mittelfeld rangiert.

Für den Städtecheck hat der VCD die Entwicklung der verunglückten Radfahrer in 43 Großstädten (mehr als 100 000 Einwohner) für den Zeitraum 2005 bis 2010 analysiert. Berücksichtigt wurde auch der Radverkehrsanteil. Am Ende teilten die Tester die Städte in drei Ampelkategorien ein. Grün gilt für Oldenburg und 21 weitere Städte (unter anderem Erfurt, Hamburg, Wolfsburg und Braunschweig). In den roten Bereich kam Osnabrück mit acht anderen Städten, weil die Unfälle dort zunahmen.

Als sensationell wertet der VCD den Radfahrer-Anteil in Oldenburg. Er liege bei knapp 43 Prozent. Das Fahrrad sei damit das zweitstärkste Verkehrsmittel in der Stadt. Bei den Frauen sei es sogar das meistgenutzte Verkehrsmittel. Selbst bei den über 65-Jährigen liege der Anteil der Radfahrenden noch bei knapp 35 Prozent.

Trotz der Zunahme der Radfahrer konnte Oldenburg die Zahl der Verunglückten in den vergangenen fünf Jahren im Mittel um 6,36 Prozent senken. Dabei spielte das Vorjahr ein wichtige Rolle. Die Polizei notierte 358 Radfahrer-Unfälle (2009: 462) mit 282 Verletzten (2009: 347). Häufigste Unfallursachen waren das Fahren auf der falschen Seite, das unachtsame Einfahren in den fließenden Verkehr, Alkohol und Vorfahrtsverletzungen.

Positiv bewertet der VCD auch die jährlichen Radwegeprogramme, die Öffnung der Fußgängerzone in den Randzeiten für den Radverkehr und die fahrradfreundlichen Ampelschaltungen.

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Verkehrsamtsleiter Bernd Müller zeigte sich erfreut über Oldenburgs Erfolg: „Das macht uns schon stolz. Auf dem eingeschlagenen Weg müssen wir jetzt aber auch weitermachen.“






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