Arbeiter folgen auf Party-Gäste
FESTPLATZ Zelt und Fahrgeschäfte werden abgebaut – Thiemanns Bilanz positiv
VON SVEN MERTINKAT
Ganderkesee - Von weitem ist der große Kran bereits zu sehen, der auf dem Festplatz steht. Langsam hebt er ein Element nach dem anderen in die Lüfte, um es dann vorsichtig hinab zu lassen. Schon sind eifrige Helfer dabei, das Baustück der Achterbahn auseinanderzunehmen und zu verladen. Nebenan bauen Franky Ahrend, Arek Busch und Pierre Kappe sowie weitere Helfer den Musikexpress auseinander und hieven die schweren Einzelteile auf Lastwagen. Auch im Zelt herrscht reger Betrieb. Auch wenn die Party vom Rosenmontag schon mehrere Stunden vorbei ist, hier wuseln verschiedene Menschen durch die Gegend. An den einstigen Eingängen sind Anhänger platziert.
Inventar kommt raus
„Wir holen das Inventar aus dem Festzelt“, sagt Oliver Dittmann von Getränke Nordmann. Zusammen mit seinen Kollegen werden Theken und Getränke aus dem Zelt auf die Rampen geschoben und verladen. Auch die Dekorationen werden abgehängt – der Abbau ist in vollem Gange. Festzelt-Betreiber Walter Thiemann: „Das geht schnell. Dienstagabend ist bereits die Plane runter und am Mittwoch wird der Rest abgebaut.“ Ein klares Zeichen dafür, dass die Faschingszeit in Ganderkesee zu Ende geht – Zeit für die Festwirte und Budenbetreiber, Bilanz zu ziehen.
Walter Thiemann ist mit den drei Tagen zufrieden: „Im Festzelt hatten wir ähnlich viele Besucher wie in den letzten Jahren.“ Zwar sei durch das kalte Wetter die Feier später angefangen, doch den befürchteten Einbruch in den Zahlen habe man nicht verspürt. Außerdem betonte er, dass das Sicherheitskonzept aufgegangen sei. „Es gab so gut wie kein Probleme. Der Sicherheitsdienst hat gute Arbeit geleistet.“
Sicherheit durch Empore
Das lag wohl auch an der neuen Aussichtsplattform für die Aufpasser, von der diese das Zelt überblicken konnten – dafür erhielt Thiemann das Lob der GGV.
„Auf dem Festplatz waren durch die Kälte insgesamt etwas weniger Besucher“, resümierte Marktmeister Dirk Wischhusen. Dennoch seien die Schausteller mit dem Ergebnis zufrieden. „Für das Wetter war das vollkommen okay“, so Franky Ahrend, Betreiber des Musikexpress.
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