Nachwuchs freut sich „auf alles“
Kinderfasching Tanz, Musik und Büttenreden am kommenden Sonntag
Blicken „ganz entspannt“ dem Kinderfasching entgegen: das Moderatoren-Duo Lisa Bielefeld und Tom Adler (von links) mit dem Kinderprinzen-Paar Karim I. (Chouchane) und Gesa II. (Bücking) BILD: Hergen Schelling 
von Hergen Schelling
Ganderkesee - Worauf sie sich am meisten freut? Ganderkesees Kinderprinzessin ist um Antworten nicht verlegen: „Auf den Büttenabend, den Kinderfasching und den Umzug natürlich“, zählt Gesa II. geflissentlich auf. „Und dann bin ich gespannt, wie unsere Nachbarn das Haus schmücken!“ Prinz Karim I. macht sich die Antwort leichter: Er freut sich „einfach auf alles!“
Noch sind Gesa Bücking und Karim Chouchane „ganz entspannt“, wie sie am Montagabend bei der Präsentation des Kinderfasching-Programms sagten. Aber der Kitzel wird noch kommen – beim ersten Büttenabend am Freitag, wo sich die beiden erstmals im Kostüm präsentieren, vor allem aber beim Kinderfasching am kommenden Sonntag, wenn ihnen Hunderte junger Narren zujubeln.
Kaum Lampenfieber haben bisher auch Lisa Bielefeld und Tom Adler, die wie im Vorjahr den Kinderfasching moderieren werden. „Aber das kommt bestimmt noch, Sonntag hinter der Bühne“, glaubt Tom (12), der vor zwei Jahren selber Kinderprinz war und auch deshalb mit den Abläufen bestens vertraut ist. Seit November haben er und Lisa (11) sich auf die Moderation vorbereitet.
Ansagen werden sie unter anderem zwei Büttenredner, nämlich Stefanie Sandersfeld und Pascal Paukstat, sowie die drei Nachwuchs-Garden und diverse Tanzgruppen. Neu dabei sind die „Meloneras“ aus Wildeshausen. „Eine unterhaltsame Mischung“ sei das elf Punkte umfassende Bühnenprogramm, finden Anke Fleischer und Jutta Schlarmann aus dem Kinderfasching-Regieteam.
Angefangen wird pünktlich um 15 Uhr, schon eine Stunde vorher steht die Festhalle aber offen. Karten gibt es im Vorverkauf im Ticket-Center Im Knick, aber auch noch am Sonntagnachmittag am Halleneingang. Kinderfaschings-Chef Alexander Meyer rät jedoch allen Eltern, sich rechtzeitig um Karten zu kümmern. „Es gibt nichts Schlimmeres“, weiß er, „als verkleidete Kinder wieder nach Hause schicken zu müssen.“ In den vergangenen Jahren ist das nicht passiert – aber ausverkauft war die Halle schon.
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