GANDERKESEE, 6. Februar 2012


Ganderkesee: Auch hinter der Bühne im Faschingsfieber

Büttenabend Regieteam ist bei allen Veranstaltungen gefordert – Zusammenspiel klappt auf Anhieb


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Auf ungewohntem Terrain: Fürs Foto winken Claudia Thomann, Gerrit Meyer und Sina Kuhrke (von links) am Sonnabend einmal von der Empore herab. BILD: Wolfgang Loest  Bild vergrößern

Der Fasching lässt sie nicht los: Die drei Regieteam-Mitglieder haben selbst vielfach auf der Bühne gestanden.

von Wolfgang Loest

Ganderkesee - „Wir sind alle Kinder des Faschings“, sagt Claudia Thomann – und das merkt man ihr kurz vor Beginn des zweiten Büttenabends ganz deutlich an. Auch bei Sina Kuhrke und Gerrit Meyer, die in diesem Jahr erstmalig gemeinsam das Regieteam stellen, ist die Vorfreude auf die Veranstaltung mit den Händen zu greifen.

Die Aktiven haben mit reichlich Training dafür gesorgt, dass ihr Auftritt sehenswert ist. Dafür, dass aus den vielen guten Einzelteilen ein ganz besonderes Gesamterlebnis wird, sorgt das Regieteam hinter den Kulissen. Gerrit Meyer wirkt dabei in doppelter Funktion mit – als Regisseur und als Moderator.



Auch nach der Premiere gibt es hinter der Bühne noch reichlich zu tun. „Die Regie ist an jedem Abend gefragt“, weiß Claudia Thomann, die nach dem Ausscheiden von Dirk Wieting Sprecherin des Teams geworden ist. Das Gesamtbild muss stimmen, das Zusammenspiel von Musik, Technik und Aktiven immer wieder überprüft werden.

Zwar dürfen viele Gruppen und Büttenredner inzwischen zu den alte Hasen gerechnet werden, aber es gibt immer wieder neue Teilnehmer, die ein wenig an die Hand genommen werden müssen. Und Lampenfieber haben sie alle – mehr oder weniger. „Das ist auch gut so“, sagt der alte Faschings- und Regieteam-Hase Gerrit Meyer. Im Rheinland sei der Karneval längst kommerziell, hoch professionell – und eher steril. Fasching in Ganderkesee zeichne sich dadurch aus, dass das anspruchsvolle Publikum mit Natürlichkeit und Nähe überzeugt wird – und keine wirtschaftlichen Interessen hinter dem Frohsinn stehen.

Die meiste Arbeit warte am vierten Büttenabend aufs Team, weiß Claudia Thomann. Denn dann seien alle Aktiven besonders ausgelassen und wollen selbst noch etwas feiern. Da wird der Auftritt zeitlich schon mal überzogen. Durchaus verständlich, wie sie aus eigenem Erleben als Mitglied verschiedener Garden weiß.

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Auch das neue Regieteam-Mitglied Sina Kuhrke ist ein Ganderkeseer Faschingskind. „Es gab keine Anlauf-Schwierigkeiten. Die Arbeit im Team klappt gut“, lautet ihr erstes Fazit.

Mit dem vierten Büttenabend am 11. Februar ist die Arbeit aber noch nicht vorbei. Anschließend folgt eine Manöverkritik. „Und dann machen wir uns bald wieder Gedanken über den 11.11.“, kündigt Claudia Thomann an.




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