An der Kasse bringt GGV Farbe ins Spiel
Fasching Neue Regelungen für jugendliche Zeltbesucher – Einemann rechnet mit längeren Wartezeiten
Stellten das Farbenspiel vor (von links): Hille Krenz (Gemeinde), Sebastian Nitsch, Gerrit Einemann und GGV-Schatzmeister Wilfried Kallage. BILD: Kolloge 
kk
Ganderkesee - Neonpink, Neongrün, Gelb oder Grün: Auf die Farbe des Einlassbandes kommt es an, wenn am Sonnabend, 18. Februar, beim Faschingsumzug um den Ring die Narren los sind. Nach einer Anregung der Arbeitsgruppe Jugendschutz beim Landkreis Oldenburg hat die GGV eine Reihe von Änderungen vorgenommen – die jetzt den Probelauf erleben.
Zunächst zum Umzug. Wer dabei sein will, dem werden an den Kassen zwei Farben angeboten: Das neongrüne Umzugsband für 3 Euro ermöglicht es allen Interessierten, in den abgesperrten Bereich zu kommen, um den Umzug zu sehen. Bis um 19 Uhr können sich die Neongrün-Gäste in den Zelten aufhalten. Das neonpink-farbene Band für 10 Euro ermöglicht es, den Umzug zu sehen und abends in Zelten und Gasthäusern zu feiern. Aber: Dieses Band wird nur einzeln und nur an Volljährige abgegeben (in Zweifelsfällen: den Ausweis mitnehmen).
Für Jugendliche, die abends mitfeiern wollen und dürfen, gibt es besondere Regeln. Das Prinzip: Auf dem Festplatz werden zwei „U-18-Kassen“ aufgestellt. Hier können Minderjährige ein für ihre Altersgruppe gültiges Tanzband kaufen (10 Euro) oder ihr neongrünes Umzugsband gegen das Tanzband eintauschen (dabei werden die 3 Euro verrechnet). Wichtig: Die Jugendlichen müssen ein amtliches Ausweisdokument dabei haben, um ihr Alter nachzuweisen.
Zwei Möglichkeiten gibt es: Die 16- und 17-Jährigen können ein gelbes Tanzband kaufen (und damit bis 24 Uhr in den Zelten feiern); Ein grünes Band erhalten Jugendliche in Begleitung von Erziehungsberechtigten oder mit einem Erziehungsauftrag. Dies Papier (Download siehe unten) ist an der Kasse vorzulegen.
Durch die Neuregelung sei insbesondere zu den Stoßzeiten mit Schlangen an den beiden U-18-Kassen zu rechnen, vermutet Gerrit Einemann, stellvertretender Schatzmeister der GGV.
Allerdings sei die Neuerung ein Schritt in Richtung zu einem verbesserten Jugendschutz, sagte Sebastian Nitsch vom Präventionsteam des Polizeikommissariats Wildeshausen. „Wir sind gespannt, wie das angenommen wird.“
@ Mehr Infos und Erziehungsauftrag-Download unter http://www.fasching-ganderkesee.de/jugendschutz
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