Brettorfer Fans dürfen mitunter so richtig mitzittern
Faustball Zweimal Edelmetall für die U 12 des TVB bei der DM – Ahlhorns Mädchen Vierter
Jubel: Als Vizemeister kehrten die U-12-Mädchen des TV Brettorf von der Deutschen Meisterschaft zurück. Zum Team gehören (von links) Pia Holtmann, Leonie Steenken, Rike Bode, Luisa Koletzek, Hannah Aschenbeck, Lena Luthardt, Alicia Poppe, Neele Meves sowie die Trainerinnen (hinten) Silvia Düßmann und Bettina Luthardt BILD: TVB 
Brettorf - Die Meistertitel gingen in den Süden. In der Mädchen-Klasse sicherte sich der TV Eibach (bei Nürnberg) die Goldmedaille, bei den Jungen der TV Vaihingen/Enz (bei Stuttgart). Doch auch bei der Premiere der Deutschen Meisterschaften der U 12 im schleswig-holsteinischen Kellinghusen hat der Landkreis Oldenburg zeigen können, dass er mit seiner Nachwuchsarbeit ganz oben mitmischt in der Republik. Die Mädchen des TV Brettorf holten sich die Silbermedaille, die Ahlhornerinnen landeten auf Platz vier. Bei den Jungen gab es erneut Edelmetall für Brettorf, diesmal in der bronzenen Ausgabe
Brettorfs Mädchen marschierten wie die Ahlhornerinnen ungeschlagen und ohne Satzverlust durch die Vorrunde. Beide Teams holten sich den Gruppensieg. Im Viertelfinale blieb der TVB souverän: 11:3, 11:3 gegen Westfalia Hamm. Ahlhorn bezwang Güstrower SC mit 11:8, 11:8. Damit kam es im Halbfinale zum Derby. Hochdramatisch der ersten Satz: Mit 15:14 siegte der TVB hauchdünn. Doch der ASV zeigte Moral und gleich mit 11:7 aus. In Satz drei siegte Brettorf dann mit 11:7. Das war der Einzug in das Finale. Und wieder ließen die Brettorferinnen ihre viele Fans so richtig zittern. Satz eins ging gegen den TV Eibach verloren (5:11). Brettorf kam wieder: Mit einem 12:10 gelang der umjubelte Ausgleich. Satz drei war eine Partie auf Messers Schneide. Mit 11:9 hatte Eibach knapp das bessere Ende für sich. Ahlhorn unterlag im Spiel um Platz drei glatt mit 4:11, 8:11 gegen TSV Essel.
Die Brettorfer Jungen hatten die stärksten Vorrundengruppe erwischt. Außer einer Niederlage gegen TV Vaihingen behielten sie eine saubere Weste. In der Qualifikationsrunde schlugen sie RW Koblenz mit 11:3, 11:7. Auch das Viertelspiel gegen TV Voerde war mit 11:5, 11:2 eine klare Angelegenheit. Im Halbfinale ging es erneut gegen Vaihingen. Brettorf siegte zunächst 11:9, doch die Süddeutschen glichen mit 11:7 aus. In Satz drei war die Luft heraus: 1:11. Umso erfreulicher die Partie um Platz drei: Brettorf kontrollierte die Partie gegen Segnitz und siegte mit 11:6, 11:8 verdient.
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