Edda Meiners warnt ihr Team vor mutigem Nachbarn
Faustball Ahlhorner SV hat SV Moslesfehn zu Gast – Vorletzter Spieltag in der Bundesliga der Frauen
Ahlhorn - Spannend wird es an diesem Sonntag in der Faustball-Bundesliga der Frauen. Ab 11 Uhr treffen in der Ahlhorner Halle Am Lemsen der amtierende deutsche Meister, der Ahlhorner SV, und der SV Moslesfehn im Landkreisderby aufeinander. Außerdem werden beide Teams gegen Bayer Leverkusen antreten.
Gegen den Tabellensiebten aus Leverkusen erwartet SVM-Trainer Frank Kannegießer einen Sieg: „Momentan stehen wir ganz gut im gesicherten Mittelfeld. Wir wollen alle Mannschaften schlagen, die in der Tabelle unter uns stehen. Ein Sieg gegen Leverkusen ist also geplant. Im Landkreisduell ist allerdings Ahlhorn klarer Favorit. Das Team ist nach der Winterpause gut gestartet, aber wir schauen einmal, wie sich das Spiel entwickelt.“ Ähnlich sieht das Edda Meiners, Trainerin des ASV: „Gegen Leverkusen rechne ich mit einem Pflichtsieg. Aber Moslesfehn mit der verjüngten Mannschaft ist ganz anders aufgestellt und auf keinen Fall zu unterschätzen.“
Durch den Sieg gegen Westfalia Hamm sieht Meiners ihre Mannschaft gut gerüstet im Kampf um einen Startplatz bei der deutschen Meisterschaft. „Allerdings wäre es mir lieber gewesen, wenn wir einen Satz verloren hätten“, erklärt die ASV-Trainerin. „Dann wäre es einfacher gewesen, die Spannung hochzuhalten. Bei der deutschen Meisterschaft erwarten uns nämlich deutlich stärkere Gegner.“ Hamm habe nicht die normale Leistung abrufen können und sich quasi selbst geschlagen. So konnte die ASV-Mannschaft neue Varianten im Spiel ausprobieren.
Aus dem Augenwinkel dürfte Edda Meiners am Sonntag auch nach Berlin blicken, denn dort trifft mit Westfalia Hamm (Tabellendritter), Jahn Schneverdingen (Erster) und dem VfK Berlin (Vierter) der Rest der Spitzengruppe der Liga aufeinander. Wenn sich diese Teams gegenseitig Punkte wegnehmen, kann das nur zum Vorteil der momentan zweitplatzierten Ahlhornerinnen sein. „Der Kampf um den dritten Platz wird dort sicher mitentschieden. Aber für uns ist es erstmal wichtig, den eigenen Stiefel runterzuspielen, danach werden wir sehen, wie sich die Mannschaften in Berlin geschlagen haben“, so Meiners.
Im Landkreisduell dürfen sich die Zuschauer jedenfalls auf Spitzenfaustball freuen. Beide Mannschaften können in Bestbesetzung antreten, und Moslesfehn will es den Ahlhornerinnen nicht leicht machen. „Wir werden probieren, die Euphorie aus dem erfolgreichen Spiel gegen Berlin mitzunehmen“, gibt sich Kannegießer kämpferisch.
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