GANDERKESEE, 6. August 2011


Modellflieger sind startbereit

Jet-Flugtage Piloten freuen sich aufs Wochenende – Viele Stammgäste dabei


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Fertig zum Fliegen: Aus den Niederlanden angereist sind Pieter Nap (links) mit einem Starliner-Kunstflugzeug und Paul Verbeek (rechts) mit einem Bell-Hubschrauber. Der Mirage-Jet (Mitte) gehört Manfred und Thomas Pröll (von links). BILD: Schelling  Bild vergrößern

Zum vierten Mal finden die Jet-Flugtage in Ganderkesee statt. 70 Piloten mit rund 120 meist selbst gebauten Modellen sind gekommen.

von Hergen Schelling

Ganderkesee - „Dreieinhalb Jahre Arbeit stecken da drin!“ Mit dem ganzen Stolz des Bastlers blickt Thomas Pröll auf die Mirage 2000, die vor ihm auf dem Pflaster parkt. Im Original wird der Kampfjet von der französischen Luftwaffe geflogen – in der um ein knapp Vierfaches kleineren Modellversion von ihm und seinem Vater Manfred bei Veranstaltungen wie an diesem Wochenende in Ganderkesee.

Viele Modellflieger sind schon am Freitag auf dem Airfield eingetroffen, haben ihre Maschinen ausgeladen und prüfen die Verhältnisse. Die einen basteln noch ein bisschen, andere stehen zusammen und fachsimpeln – und alle freuen sich auf die Jet-Flugtage an diesem Sonnabend und Sonntag. „Das ist eine Super-Veranstaltung“, weiß Pieter Nap, der aus dem niederländischen Delfzijl angereist ist. Für die Jet-Flugtage hat er extra seinen Urlaub unterbrochen.

Etliche Stammgäste sind unter den 70 Piloten, die sich für die vierte Auflage von Norddeutschlands größter Modellflug-Show angemeldet haben. Auch Vater und Sohn Pröll aus Achim waren von Anfang an dabei.

An ihrer Mirage ist alles selbst gebaut – sogar das Triebwerk, das andere als Bausatz kaufen. Extrem leichtes „Hightech-Material“ haben sie verwendet, so wiegt ihr Jet unter 25 Kilo und hält sich selbst bei einer Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern noch in der Luft, „wenn man ihn gegen den Wind stellt“, so Thomas Pröll. In der Spitze schafft die Mirage aber 220 km/h und die soll sie am Wochenende auch erreichen. Es sind ja Jet-Flugtage – und keine „Schwebetage“.

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