Faßberg: Festakt zum 60. Jahrestag der Luftbrücke
Zum Festakt anlässlich des 60. Jahrestages der Berliner Luftbrücke war viel Prominenz erschienen. BILDER: DPA/DDP
Mit einer Gedenkfeier zum 60. Jahrestag des Endes der Luftbrücke haben zahlreiche Vertreter aus Politik und Militär im niedersächsischen Faßberg am Donnerstag an den letzten Flug eines "Rosinenbombers" nach Berlin erinnert. "Die Luftbrücke war eine der größten humanitären Hilfsaktionen in der Menschheitsgeschichte", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU).
Der britische Botschafter Sir Michael Arthur bezeichnete die Luftbrücke als einen "Rettungsring der Hoffnung". Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Klaus Peter Stieglitz, erinnerte an die logistische Meisterleistung der Piloten.
Rund 540.000 Tonnen Kohle hatten die Flugzeuge von Faßberg aus bis zum Ende der Luftbrücke nach Berlin gebracht und so für Wärme und Strom in der Millionenstadt während der sowjetischen Blockade 1948/49 gesorgt. "2,5 Millionen Berliner wurden durch die Luft versorgt", sagte Stieglitz. Zum Gedenken an die Opfer der Luftbrücke legte er einen Kranz am Ehrenmal nieder.