Urteile gegen Bremer Hells Angels
Rocker der "Hells Angles" mussten sich vor Gericht wegen des Überfalls auf ein Vereinsheim der verfeindeten "Bandidos" bei Bremen verantworten. BILDER:DPA/DDP
Mitglieder der berüchtigten Rockergruppe "Hells Angels" mussten sich wegen eines Raubüberfalls auf ein Vereinsheim der verfeindeten "Bandidos" bei Bremen verantworten. Der Prozess vor dem Landgericht Hannover hatte unter strengen Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Rund um das Justizgebäude liefen Dutzende Polizisten mit Spürhunden Patrouille. Die Angeklagten wurden mit Hand- und Fußfesseln ins Gericht geführt.
Den insgesamt 14 Rockern wurde Raub und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Einige der fünf Opfer des Überfalls auf das "Bandidos"-Vereinsheim in Stuhr-Brinkum bei Bremen trugen lebensgefährliche Verletzungen davon.
Elf der
Angeklagten im Alter zwischen 32 und 47 Jahren erhielten am Dienstag Strafen von
jeweils zwei Jahren auf Bewährung. Bei den übrigen drei Angeklagten
wurden Vorstrafen mit einbezogen, deren Bewährungszeit noch läuft.
Sie wurden zu Strafen zwischen zwei Jahren und sechs Monaten und zwei
Jahren und zehn Monaten verurteilt.