Oldenburg: Studenten gehen auf die Straße
Protest auf der Straße: Etwa 1700 Studenten haben am Donnerstag in Oldenburg gegen die derzeitigen Studienbedingungen protestiert. BILDER: THORSTEN HELMERICHS
Etwa 1700 Studenten sind am Donnerstag in Oldenburg auf die Straße gegangen, um erneut gegen die ihrer Ansicht nach unzumutbaren Studienbedingungen zu protestieren. Sie forderten bessere Ausbildung an den Hochschulen, ein sicheres Bafög und die Rücknahme des Bologna-Beschlusses zur flächendeckenden Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge.
Rund 300 Studenten halten nach wie vor das Hörsaalzentrum der Universität besetzt. "Wir sehen derzeit keinen Grund für eine Räumung", sagte eine Sprecherin der Hochschule. Die Hochschulleitung suche mit den Studenten das Gespräch, um "an der Verbesserung der Bachelor-Studiengänge" zu arbeiten.
Die Studenten wollen ihre Aktionen auch in der kommenden Woche fortsetzen.