Leckgeschlagenes Binnenschiff löst Großeinsatz im Braker Hafen aus
Ein leckgeschlagenes Binnenschiff löste am Dienstagabend einen Großeinsatz im Braker Hafen aus. Die Eignerfamilie blieb zum Glück unverletzt. Ein Taucher flickte am Mittwoch provisorisch das Loch im Boden des noch in der Nacht in den Binnenhafen verholten Schiffs. Bilder: Detlef Glückselig und Raimund Zimmermann
An der Südpier des Braker Hafens drohte am Dienstagabend ein holländisches Schiff zu sinken, nachdem vermutlich auf der Weser treibendes Eis ein Loch in den Schiffsboden geschlagen hatte. Jacobus Rotmans, Eigner der 80 Meter langen und 9,20 Meter breiten „Smaragd“, alarmierte die Hafenbehörde. Wenig später waren neben der Braker Feuerwehr auch die Besatzungen dreier Schlepper, Mitarbeiter von Niedersachsen Ports sowie der Wasserschutzpolizei im Einsatz. Während die Feuerwehr die Bilge des Schiffs auspumpte, wurden die 32-jährige Frau des Eigners und der vierjährige Sohn mit Schlepperhilfe an Land gebracht und dort versorgt. Die „Smaragd“ wurde noch in der Nacht in den Braker Binnenhafen verholt. Der Eisgang auf der Weser und im Hafenbecken erschwerte die Arbeiten erheblich. Am Mittwochnachmittag hat ein Taucher das Leck im Schiffsboden provisorisch gestopft.