Greenpeace-Protest im KKU
Auf der Reaktorkuppel protestieren 22 Greenpeace-Aktiviten seit dem frühen Montagmorgen gegen den Betrieb der sieben ältesten Atommeilert in Deutschland. BILDER: ROLF BULTMANN, EON
Kleinensiel 22 Greenpeace-Aktivisten haben seit dem frühen Montagmorgen das 60 Meter hohe Reaktorkuppelgebäude des Kernkraftwerkes Unterweser (KKU) in Kleinensiel besetzt. Mit dieser spektakulären Protestaktion fordert die Umweltschutzorganisation die sofortige Stilllegung der sieben ältesten Kernkraftwerke in Deutschland, die nicht ausreichend gegen Flugzeugabsturz oder einen terroristischen Anschlag aus der Luft geschützt seien. Mit Leitern und Teppichen konnten über 20 Aktivisten den inneren Schutzzaun auf dem KKU-Areal an zwei Stellen überwinden. Ungehindert gelangten die Greenpeace-Akteure weiter zu Reaktorkuppel.