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Bedingungen wie bei echter Wahl

Schüler der Kauffeld-Oberschule Jever simulieren Bundestagswahl

Zuerst müssen sie ihre Wahlbenachrichtigungskarte abgeben, dann bekommen sie ihren Stimmzettel. Anschließend geht es in die Kabine und dann zur „Urne“.

Jever 11.32 Uhr, die Wahl zum Bundestag am 22. September hat im Klassenzimmer an der Elisa-Kauffeld-Oberschule Jever bereits am Dienstag begonnen: Wie bei der echten Wahl werden die Schüler der achten Klasse nach vorne gebeten. Dann geben sie ihre Wahlberechtigungskarte an Lehrer und Wahlhelfer Reinhold Rensch ab, der den Namen Liste abhakt.

Von Wahlhelferin und Schulleiterin Berta Paasman bekommen sie ihren Stimmzettel. Und damit alles seine Ordnung hat, werden die Schüler gesiezt und mit dem Nachnahmen angesprochen. Anschließend geht es in die angrenzende Wahlkabine, damit die Schüler in geheimer Abstimmung ihre Kreuze machen können. Dann verlassen sie den Raum.

An der Wand hängen Plakate, darauf haben die Schüler die großen und einige kleine Parteien abgebildet: CDU, SPD, FDP, Die Grünen, Die Linke, Die Piraten und die dänische Minderheitenpartei SSW. Im Vorfeld vor der Wahl haben sie sich mit Lehrer Reinhold Rensch mit den Parteiprogrammen und den Direktkandidaten in ihrem Wahlkreis Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven beschäftigt. Dabei halfen neben der Zeitungslektüre auch Fernsehen und Internet. Dabei nutzten die Schüler auch dasNWZ -Projektabo, das die LzO fördert.

„Wir haben auch über die Wichtigkeit einer demokratischen Wahl und über die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme gesprochen“, sagt Rensch.

Dass die Kinder an der  -Schülerwahl zur Bundestagswahl teilnehmen können, findet Schulleiterin Berta Paasman gut: „Die Jugendlichen sind jetzt 13 Jahre alt, bei der nächsten Bundestagswahl in vier Jahren sind sie wahrscheinlich nicht mehr an unserer Schule, und bei der übernächsten Wahl sind sie dann tatsächlich wahlberechtigt – da ist es gut, wenn sie diesen Ablauf schon einmal kennengelernt haben“, meint sie. Denn Paasman vermutet bei manchem Erwachsenen heutzutage Lücken in der politischen Bildung. „Nicht jeder weiß, wie man richtig wählt und wie wichtig eine Demokratie ist“, sagt sie.

Die Oberschule Jever nimmt im Rahmen der -Aktion „Schüler wählen“ auch an der bundesweiten Juniorwahl teil.

Die Ergebnisse der Schülerwahl werden am Montag, 16. September, in der   veröffentlicht und fließen dann in das Gesamtergebnis der Juniorwahl ein, das am Wahlabend, 22. September, bekannt gegeben wird.


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Rahel Arnold

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Redaktion Jever
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