Schülerwahl:
Wählen mit 16 bleibt Thema

Oberschule Obenstrohe beteiligt sich – „Lernen eine ganze Menge“

Auch die Oberschule Obenstrohe ist beteiligt. Die Jahrgänge 8, 9 und 10 stimmten bei der Schülerwahl ab.

Obenstrohe Der Wahlvorstand hat die Sache im Griff: Dana Stührenberg (15), Nesrin Ludwig (16), Christine Wächter (14) und Laura Linse (14) passen auf, dass kein Kuddelmuddel im Wahllokal entsteht – ein Klassenraum der Oberschule Obenstrohe, in dem die Schülerwahl der NWZ  stattfindet. Die Wähler, die Klassen der Jahrgänge acht, neun und zehn der Oberschule Obenstrohe, stellen sich im Flur auf. „Seid bitte leise, nebenan wird eine Klassenarbeit geschrieben“, mahnt Politiklehrer Peter Wingenbach seine Schüler zur Ruhe.

Dann geht es in den Wahlraum, in dem die Schüler wie bei der richtigen Bundestagswahl ihre Wahlbenachrichtigung abgeben. Der Wahlvorstand teilt den Stimmzettel aus. Viele der Schüler setzen sich in der Wahlkabine erst einmal hin und studieren die Liste der Kandidaten. So auch Ayleen (15): Sie hat sich den Wahlzettel genau angeschaut und dann entschieden. „Mit 16 Jahren zu wählen, das wäre nicht schlecht“, meint sie.

„Es ist wie bei der Landtagswahl, die Schüler sollen alles alleine machen“, erläutert Wingenbach und erinnert an die Schülerwahl im Dezember 2012, als im Vorfeld der Landtagswahl abgestimmt wurde. „Die Achtklässler sind noch nicht so weit“, ist Wingenbachs Erfahrung zum Wahlverhalten der 14- bis 15-Jährigen. „Und man merkt auch, dass die Achtklässler Schwellenangst haben, sie lernen aber eine ganze Menge“, lobt Wingenbach die Aktion der NWZ , die alle Schulen der Region zur Teilnahme eingeladen hatte.

Während des Projektes erhalten die Schüler die NWZ  zur Lektüre, gesponsert von der Landessparkasse zu Oldenburg, die Projektpartner ist. Die Schulen nehmen im Rahmen der NWZ -Aktion auch an der bundesweiten Juniorwahl teil. Die Ergebnisse der Schülerwahl werden am Montag, 16. September, in der NWZ  veröffentlicht und fließen in das Ergebnis der bundesweiten Juniorwahl ein. Deren Gesamtergebnis wird am Wahlabend, 22. September, bekanntgegeben.

Die Schüler lernen nicht nur, wie sich die Parteien unterscheiden, sie lernen auch elementare Dinge des Wahlrechts: „Müssen wir teilnehmen?“, fragen zwei Schüler Fachobmann Wingenbach. „Ihr müsst nicht, es gibt keine Wahlpflicht wie in Belgien“, erklärt er.


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Wählen mit 16 bleibt Thema
Auch die Oberschule Obenstrohe ist beteiligt. Die Jahrgänge 8, 9 und 10 stimmten bei der Schülerwahl ab.
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06.09.2013
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