„so Isst Der Norden“:
Fernsehkoch Rainer Sass dreht vor der Peldemühle

Der Verein Neustadtgödenser Mühlen hat Fernsehkoch Rainer Sass zur Oberahmer Peldemühle geholt. Dort stand er für eine Folge von „So isst der Norden“ am Herd.

Neustadtgödens Schicki­micki in der Küche, das ist nichts für Rainer Sass. Der bekannte und beliebte Fernsehkoch mag es lieber bodenständig und nicht zu aufwendig. „Unkomplizierte Gerichte für unkomplizierte Leute“, erklärt Rainer Sass seine Lieblingsgerichte.

Vom kleinen Snack über den opulenten Sonntagsbraten bis zum klassischen Fischgericht: Rainer Sass ist mit seiner mobilen Küche und achtköpfigem TV-Team wieder im Norden unterwegs, guckt in anderer Leute Töpfe und macht gemeinsam Appetit auf die vielfältigen Leckereien, die die Regionen im Norden zu bieten haben.

Warum also nicht mal Graupen? Als deftiges Graupengemüse mit Hühnerspieß oder als Kohlgraupengemüse mit Hühnerleber. Deshalb war er am Freitag in der Oberahmer Peldemühle genau an der richtigen Adresse. Dort hat er für eine Folge der NDR-Reihe „So isst der Norden“ am Herd gestanden und leckere Graupengerichte zubereitet.

Zur Hand beziehungsweise an den Kochlöffel gingen ihm dabei Windmüller Dietmar Weiß und Ursel Albers, die Eigentümerin der Mühle. Die servierte dem Fernsehteam erst eine hausgemachte Graupensuppe, bevor im Garten hinter der Mühle gemeinsam für das TV-Publikum gekocht, gealbert und ein bisschen aus dem Neustädter Nähkästchen geplaudert wurde.

Keine Frage, dass die Graupen aus eigener Mühlenherstellung kommen, betont Hobbymüller Dietmar Weiß, der die Mühle mit einem kleinen Team aus Windmüllern am Laufen hält.

Graupen sind geschälte Gerste. Hergestellt werden die mit dem Peldestein in der Mühle – dazu muss der Wind ordentlich blasen.

„Graupen haftet ein bisschen das Image eines Oma-Essens an“, sagt Regisseur Florian Kruck von der Produktionsfirma. Aber Graupen sind vielfältig einsatzbar, weiß auch Rainer Sass. Ein Graupenrisotto ist etwas Köstliches auch kann man Graupen mit Zucker kandieren.

Was aus Neustadtgödens schließlich auf den Teller kommt, ist am Sonntag, 3. April, um 16.30 Uhr zu sehen. Dann isst der Norden, und zwar im NDR-Fernsehen.


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Oliver Braun

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