Motorsport:
In zweieinhalb Sekunden übern Acker

Kai Weerts ist Europameister mit dem Unicycle

GRABSTEDE Kai Weerts hat wieder eine Trophäe nach Grabstede gebracht. Diesmal ist er Europameister geworden mit dem „Friesenfighter-Monster“, dem Einrad-Motorrad, dem Unicycle. In Sachsen, in Kleinwolmsdorf bei Radeberg, hat er diesen Titel erkämpft, dabei unterstützt von seinem Vater Arndt Weerts und Andreas Pantke.

In drei Läufen war Kai Weerts von den Konkurrenten aus Belgien, den Niederlanden, Polen und Frankreich sowie den anderen Deutschen nicht zu schlagen. Mit 72 Stundenkilometern raste Weerts mit dem „Monster“ über den Acker, für die traditionellen 100 Fuß, das sind 30,48 Meter, brauchte er im Schnitt pro Lauf zweieinhalb Sekunden. Angetrieben wird der Friesenfighter von einem ZX-10-Motor von Kawasaki, der 130 PS Leistung bringt. Andreas Pantke wurde mit einer zweiten Maschine, selbst gebaut rund um einen Motor aus einer 150er MZ, in seiner Klasse dritter.

Kai Weerts kann sein Hobby hervorragend mit seinem Beruf verbinden. Der 20-Jährige, der im vergangenen Jahr Unicycle-Weltmeister geworden war (die NWZ  berichtete), absolviert bei Premium Aerotec in Varel eine Ausbildung zum Mechatroniker.

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In zweieinhalb Sekunden übern Acker
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