Friesensport:
Mission         Titelgewinn auf Kurs

9:0 zum         Rückrundenstart für Landesligist Grabstede bei Reitland

Bredehorn verschaffte sich durch ein 10:0 gegen Kreuzmoor Luft im Abstiegskampf. Das friesische Verbandsliga-Duell endete remis.

Friesland Der 1. Rückrundenspieltag der Boßler ist aufgrund der Schnee- und Eisglätte am ersten Sonntag im neuen Jahr erst eine Woche später bei trockenem Wetter, leichten Plusgraden und Windstille ausgetragen worden. In der Landesliga war der Tabellenführer Grabstede in Reitland erfolgreich. Mit dem Sieg gegen Kreuzmoor verschaffte sich Bredehorn am 8. Spieltag Luft im Abstiegskampf.

Landesliga

Reitland - Grabstede 0:9. Nach zuletzt guten Ergebnissen war der unbesiegte Meisterschaftsanwärter Grabstede für den Aufsteiger eine Nummer zu groß. Die 1. Holzgruppe der Gastgeber verlor mit 53 Wurf -1,096. Die 2. Holz holte mit 52 Wurf knappe 42 Meter heraus. Mit 51 Wurf verlor die 1. Gummi -2,109 und die 2. Gummi mit 53 Wurf -5,056. Reitland nimmt mit 6:10 Zählern Platz sechs ein. Die Friesländer (15:1) befinden sich als Ligaprimus weiterhin eindeutig auf Meisterschaftskurs.

Bredehorn - Kreuzmoor 10:0. Die Friesländer ließen die Gäste „alt“ aussehen. Die 1. Holz (48 Wurf) gewann 1,105 und die 2. Holz musste mit 50 Wurf lediglich 6 Meter abgeben. Deutlicher langten die Gastgeber mit der 1. Gummi (48 Wurf/4,007) und der 2. Gummi (49 Wurf/4,045) zu. Die Kreuzmoorer Gummi-Gruppen konnten erneut nicht in Bestbesetzung antreten. Kreuzmoor hat als Vierter (7:9) nun ein negatives Punktekonto. Bredehorn (5:11) hat sich etwas Luft in Richtung Klassenerhalt verschafft.

Westerscheps - Halsbek 2:5. Im Ammerland-Vergleich lagen beide Teams noch gleichauf. Die 1. Holz der Hausherren drehte auf der Rücktour richtig auf und brachte mit 49 Wurf 2,126 über die Ziellinie. Die 2. Holz verlor mit 50 Wurf nur -71 Meter gegen die Gäste. Die 1. Gummi der Schepser verlor mit 50 Wurf -3,090. Mit 52 Wurf gab man -149 Meter ab (2. Gummi). So siegte der Titelverteidiger Halsbek (12:4) am Ende knapp. Die Schepser (6:10) brauchen noch Punkte für den Klassenerhalt.

Cleverns - Spohle 2:5. Ein großer Leistungsunterschied war nicht zu sehen. Ausschlaggebend war die 2. Holz, die -5,073 verlor. Cleverns gewann mit der 1. Holz 1,033 und der 1. Gummi 1,037 und gab mit der 2. Gummi noch -67 Meter ab. Cleverns Mannschaftsführer Heiko Janssen: „Bei der Wende waren wir leicht vorne. Aber wie so oft in dieser Saison konnten wir das nicht ins Ziel bringen.“ Mit 2:14 Punkten bleibt Cleverns Letzter. Ex-Meister Spohle (11:5) mischt weiter oben mit.

Verbandsliga

Mentzhausen - Schweewarden 2:6. Bei den Gästen fehlten gleich sieben Stammwerfer. Doch am Ende sollte es erneut beim Tabellenletzten reichen. Schweewarden (14:0) behält seine „weiße Weste. Mentzhausen (2:12) hat weiterhin die „Rote Laterne“ inne, kann aber nicht absteigen, weil Förrien/Minsen zu Saisonbeginn seine Mannschaft zurückgezogen hat.

Schweinebrück - Neustadtgödens 1:0 Remis. Die Schweinebrücker wiesen einen Vorsprung von 133 Metern auf. Somit fehlten nur 17 Meter zum doppelten Punktgewinn. Alle Gruppen waren auf Augenhöhe. Die Gastgeber holten die Metervorsprünge in der 1. Holz (122 m), 2. Holz (36 m) und der 1. Gummi (22 m) heraus. Die Gäste wiesen mit der 2. Gummi ein Plus von 47 Metern auf. Der Aufsteiger Neustadtgödens (7:7) hat ein ausgeglichenes Punktekonto. Trotz Remis bleibt Schweinebrück (4:10) Vorletzter.

Stapel - Ruttel 13:0. Die Leistungsanteile waren einseitig verteilt. Die Gäste verloren mit der 1. Holz -2,120, mit der 2. Holz -5,061, mit der 1. Gummi -3,081 und mit der 2. Gummi -1,074. Stapel (8:6) bleibt Dritter. Ruttel (5:9) nimmt Platz fünf ein.

Bezirksliga

Moorriem - Zetel/Osterende 10:1. Der Aufsteiger konnte nicht mithalten. Die Gäste verloren mit der 1. Holz -4,002, der 2. Holz -2,042 und der 1. Gummi -4,102. Zum Schluss verbuchte die 2. Gummi mit 1,083, noch einen Teilerfolg. Die Moorriemer (10:6) sind auf Rang drei in der Verfolgerrolle. Zetel/Osterende (4:12) liegt als Vorletzter drei Punkte vor dem Abstiegsplatz.

Altjührden/Obenstrohe - Roggenmoor/Klauhörn 11:0. Bei den Hausherren lief es rund. Es gewann die 1. Holz 77 m, die 2. Holz 5,130, die 1. Gummi 4,073 und die 2. Gummi 73 m. Die Friesländer (12:4) können weite auf den direkten Wiederaufstieg hoffen. Die Ammerländer (9:7) befinden sich im Mittelfeld.

Hollwege - Grabstede II 14:0. Die nächste Niederlage stellte sich für Friesländer ein. Die 1. Holz verlor -57 m, die 2. Holz -4,008, die 1. Gummi -7,056 und die 2. Gummi -2,038. Die Gastgeber (8:8) kommen auf ein ausgeglichenes Punktekonto. Die Grabsteder Reserve (1:15) nimmt den Abstiegsrang ein.

Portsloge - Leuchtenburg 5:2. Spannend verlief das Ammerland-Duell. Mit dem knappen Sieg verteidigte Portsloge (13:3) die Spitzenposition. Leuchtenburg (7:9) weist nun eine Negativbilanz auf.

Bezirksklasse

Rosenberg - Garms 15:1. Nur die 1. Holz der Hausherren gab -1,040 ab. Danach stellten sich die Erfolge der 2. Holz (5,061), der 1. Gummi (2,082) und der 2. Gummi (7,141) ein. Aufsteiger Rosenberg führt weiterhin die Tabelle (12:4) durch das bessere Schoetverhältnis an.

Waddewarden - Halsbek II 8:3. In der Spitzenpartie gewannen die Gastgeber mit der 1. Holz 1,101, der 2. Holz 3, 112 und der 2. Gummi 3,026. Nur die 1. Gummi musste -3,104 abgeben. Waddewarden weist als Zweiter auch 12:4 Zähler auf. Durch den Rückzug von Förrien/Minsen gibt es hier zwei Aufsteiger. Durch die 2. Niederlage in Folge ist die Halsbeker Reserve (10:6) auf Rang drei abgesackt.

Osterforde - Wiefels 5:5. In drei Gruppen – mit der 1. Holz (145 m), der 2. Holz (1,139) und der 2. Gummi (2,134) – lagen die Gäste vorn. Die 1. Gummi (5,122) rettete den Osterfordern die Punkteteilung. Insgesamt wiesen die Gastgeber einen Vorsprung von 6 Metern auf. Beide Teams befinden sich mit jeweils 5:11 Punkten in großer Abstiegsgefahr. Aus dieser Staffel treten zwei Mannschaften den Weg in die Kreisliga an.

Haarenstroth – Vielstedt/Hude 4:1. Im Ammerland-Duell gab es ein leichtes Plus für die Hausherren. Vielstedt/Hude (4:12) hat die „Rote Laterne“ übernommen. Haarenstroth (8:8) kommt durch den Sieg auf ein ausgeglichenes Punktekonto.

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