Ärger:
Unmut über Verkehrsführung für Radler

Uwe Heeren aus Varel kritisiert unübersichtliche Situation am Tweehörnweg

Varel Uwe Heeren aus Varel zeigt sich empört über die Verkehrssituation am Tweehörnweg. „Seit ich vor Monaten bemerkte, dass der Radweg am Tweehörn aufgehoben wurde, ärgere ich mich darüber. Erstens, weil er an dieser vielbefahrenen Straße sinnvoll ist und ich mich auf ihm sicherer fühle, und zweitens über die schlampige Art der Ausführung“, sagt der NWZ -Leser.

So seien in diesem Bereich lediglich die Schilder abmontiert, an der Verkehrsführung aber nichts geändert worden. Ein Radler, der vom Kreisel an der Bürgermeister-Heidenreich-Straße komme, werde direkt auf den ehemaligen Radweg geleitet, ohne einen Hinweis auf das Ende des Radweges, kritisiert er. An der Einmündung der Osterstraße sei die Fahrbahnmarkierung, ein Fahrradsymbol mit Richtungspfeil, belassen worden. An der Einmündung des Tweehörnwegs in die Oldenburger Straße sei die Bedarfsampel immer noch eine Fußgänger- und Radfahrerampel, so Heeren. „Der Radler, der sie vom Radweg an der Oldenburger Straße kommend benutzt, landet auf der anderen Seite auf einem Fußweg, der direkt in den ehemaligen Radweg mündet.“ Entsprechend werde alte Radweg weiter benutzt. Auch von ihm selbst, meint der Leser.

„Aber was passiert bei einem Unfall, etwa an einer der einmündenden Straßen? Da liegt dann wohl die Hauptschuld beim Radler, der ja unerlaubt auf einem Fußweg fuhr. Oder wird die ausführende Behörde wegen mangelhafter Verkehrsführung in die Haftung genommen“, fragt sich Uwe Heeren.

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16.03.2016
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