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Verein:
Angler in Sorge um Wasserwerte

Jever Der Angelverein Jever ist gesund und steht auf festen Füßen: Mit 1082 Mitgliedern, von denen nur 117 passiv sind, gibt es ein reges Vereinsleben. Zudem verzeichnet der Verein 80 Jugendliche und 40 Frauen.

2013 hat es 43 Neuaufnahmen gegeben. Durch Sterbefälle, Austritte und Ausschlüsse verzeichnet der Verein dennoch ein leichtes Minus von acht Mitgliedern. „Der Ruf des Vereins ist gut und die Ausbilder Holger Mell und Jens Baumann haben zu den Neuaufnahmen beigetragen“, sagte Vereinsvorsitzender Alfred de Vries bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am Sonntag im Schützenhof Jever. Rund 50 Angler nahmen an der Versammlung teil.

In den vergangenen Jahren hat der Verein jedes Jahr rund 20 000 Euro für Fischbesatz in seinen Gewässern ausgegeben und will dies auch 2014 so handhaben. „Wir sind damit auf dem richtigen Weg, auch wenn es sich um eine enorme Summe handelt“, betonte de Vries.

Geärgert hat den Vereinsvorstand eine Fischbesatzdiskussion im Internet im Gästebuch des Vereins. Dort seien unter Pseudonymen mehrfach der Vorstand und die Gewässerwarte in unangemessener Weise angegriffen worden. „Man hat ihnen Unfähigkeit vorgeworfen“, sagte de Vries. Da die Schreiber anonym geblieben sind, sei eine Kontaktaufnahme zur Klärung des Sachverhalts nicht möglich gewesen. Der Vereinsvorstand sah sich gezwungen, das Gästebuch vorerst stillzulegen.

Sorgen bereitet hat Gewässerwart Frank Coordes im vergangenen Jahr auch die Wasserqualität einiger Gewässer und das Fischsterben im Hookstief. 2013 wurden an zehn Tagen 50 Wasserproben entnommen und untersucht. „Die Stickstoffwerte waren teilweise höher als in den vergangenen Jahren, auch wenn sie noch weit unter dem zulässigen Grenzwert für Trinkwasser lagen“, berichtete Coordes. Auch die Phosphatwerte seien teilweise kritisch gewesen.

Ende Mai 2013 verzeichnete der Angelverein ein Fischsterben im Hookstief im Bereich Jever. Betroffen waren rund 55 Fische, darunter Brassen, Hechte, Schleien und Aale. Ein weiteres Fischsterben verzeichnete der Verein im Juni, betroffen waren rund 40 Brassen. „Eine eindeutige Ursache konnte nicht ermittelt werden, es könnte sich um eine kurzzeitige Verschiebung der Wasserwerte gehandelt haben“, vermutet Coordes.

Der Angelverein hat 2013 fünf Besatzmaßnahmen durchgeführt und dafür rund 23 000 Euro ausgegeben. Auch den vom Land Niedersachsen mit geförderten Aalbesatz hat der Verein durchgeführt. Zudem hat Coordes die neueste Fangstatistik für 2012 ausgewertet, demnach haben 257 Vereinskameraden positive Fangmeldungen abgegeben. Insgesamt fingen sie 5192 Kilogramm Fisch und bewegten sich damit etwa auf Vorjahresniveau.

Gut aufgestellt ist auch die Jugendabteilung, die mit Nachtangeln, Familienangeln, Zeltlager und Ferienpassaktion viele Aktionen eigenständig durchgeführt hat, wie Jugendwartin Christina Gawenda berichtete.

Der Vereinsvorstand appellierte letztlich an die Mitglieder, sich reger an den Arbeitseinsätzen an den Gewässern zu beteiligen und vermehrt auf Müllsünder zu achten und diese, wenn möglich, auch zu identifizieren.

Bei den Wahlen wurde der Vorstand im Amt bestätigt, de Vries kündigte an, er werde nicht erneut kandidieren.

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