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Regionaler Versorger EWE will Breitband-Ausbau vorantreiben

Die öffentlichen Förderprogramme enden. Doch noch längst sind nicht alle „weißen Flecken“ getilgt worden.

JEVER Viele „weiße Flecken“ bei der Internet-Versorgung im Landkreis Friesland wurden in den vergangenen Jahren bereits getilgt, weitere sollen folgen.

Nachdem die Förderprogramme zum Ausbau der Breitband-Technologie ausgeschöpft sind, will der regionale Versorger EWE nun auf eigene Faust weiter machen. Das Unternehmen ruft deshalb die Bürger dazu auf, im Internet Interesse an einem leistungsstarken Internet-Anschluss zu bekunden. Wenn sich in vorher definierten Bereichen ausreichend Interessenten gefunden haben, wird die benötigte Technik aufgebaut.

Wichtige Infrastruktur

„Schnelles Internet ist kein Luxus, sondern inzwischen unverzichtbare Voraussetzung für die Entwicklung im ländlichen Raum“, betonte Frieslands Landrat Sven Ambrosy, der die Pläne zum weiteren Breitband-Ausbau in Friesland am Freitag gemeinsam mit dem Leiter der EWE-Geschäftsregion Oldenburg/Varel, Alwin Schlörmann, im Kreishaus in Jever vorstellte. Wie berichtet, hatte die EWE die europaweite Ausschreibung für den Ausbau des Breitbandnetzes in Friesland gewonnen.

Im Jahr 2009 hat der Landkreis Friesland in einer Umfrage „weiße Flecken“ in der Internet-Versorgung ermittelt (die NWZ  berichtete). Mit Fördermitteln aus dem Konjunkturprogramm des Bundes und aus der so genannten „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) konnten bereits rund 3800 Haushalte in Friesland neu ans Breitband-Netz angeschlossen werden. Inzwischen seien 50 Prozent des Landkreises gut versorgt.

50 Prozent versorgt

Die letzten Gebiete, die derzeit mit GAK-Mitteln ausgebaut werden, liegen im Südkreis an der Grenze zur Wesermarsch, zu Wittmund und zum Ammerland.

Damit weitere Gebiete erschlossen werden können und die EWE ihre Investitionen kalkulieren kann, will sie beim weiteren Ausbau die Bürger nun direkt beteiligen. Sie können sich im Internet registrieren. „Sobald in einem Gebiet die nötige Anzahl an Verträgen vorliegt, startet EWE mit dem Ausbau“, erklärt Schlörmann. EWE habe unter wirtschaftlichen Aspekten 57 Gebiete in Friesland definiert. Insgesamt könnten hier fast 18 000 Haushalte erreicht werden.

 @ Mehr Infos im Internet unter http://www.ewe.de/breitband

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Die öffentlichen Förderprogramme enden. Doch noch längst sind nicht alle „weißen Flecken“ getilgt worden.
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