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Großer Applaus für Menschen des Jahres

Anke Kück und Omid Homayouni beim NWZ-Jahresempfang ausgezeichnet

130 Gäste waren am Montagabend ins Vareler Waisenhaus gekommen. Alle Nominierten erhielten für ihr ehrenamtliches Engagement viel Lob.

Varel Anke Kück und Omid Homayouni sind die Menschen des Jahres 2015. Beim Jahresempfang der NWZ  am Montagabend im Vareler Waisenhaus wurden sie in Anwesenheit von 130 Gästen geehrt. Eine Jury, bestehend aus OLB-Direktorin Rebekka Burmester, Katharina Aey (Frau des Jahres 2012) und NWZ -Redaktionsleiter Olaf Ulbrich, hatten die beiden unter zahlreichen Vorschlägen ausgewählt.

Anke Kück ist Vorsitzende der Hospizbewegung Varel und engagiert sich gemeinsam mit ihrem Team seit Jahren ehrenamtlich dafür, das Leben bis zuletzt lebenswert zu gestalten. Voller Elan trieb sie den Plan eines stationären Hospizes in Varel voran. Dieses soll 2017 gebaut werden.

Omid Homayouni erhielt die Auszeichnung für seinen ehrenamtlichen und sehr zeitaufwendigen Einsatz für Flüchtlinge. Vor zweieinhalb Jahren flüchtete der Christ aus religiösen Gründen selbst aus dem Iran nach Deutschland. Als Dolmetscher übersetzte der 42-Jährige 46 Bögen mit mehr als 1300 Fragen für den Fahrschulunterricht. Zudem engagiert er sich bei der Vareler Tafel und erteilt Flüchtlingen Deutschunterricht.

Der Chef vom Dienst der NWZ , Ulrich Schönborn, begrüßte unter den vielen Gästen Frieslands Landrat Sven Ambrosy und Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner. Ulrich Schönborn dankte den Leserinnen und Lesern für eine Vielzahl von qualifizierten Vorschlägen. 33 Bürger hatten die Kandidaten nominiert, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht hatten. Zwölf waren in den vergangenen Wochen in der NWZ  vorgestellt worden.

Viele der Vorgeschlagenen waren zu dem Jahresempfang im Waisenhaus erschienen. Sie engagieren sich für Flüchtlinge, helfen Senioren, kümmern sich um schwerkranke Menschen, musizieren in Altersheimen oder setzen sich für Jugendliche ein.

Die Aktion „Mensch des Jahres“ wurde von der Oldenburgischen Landesbank (OLB) und der Nordwest-Zeitung bereits zum sechsten Mal veranstaltet. OLB-Direk­torin Rebekka Burmester hob in ihrer Ansprache die oft unbeachtete Arbeit hervor. „Alle helfen ehrenamtlich, uneigennützig, spontan und dort, wo Hilfe benötigt wird“, sagte sie: „Es ist mir wirklich ein Herzenswunsch, diesen spontanen Helfern im Hintergrund hier und heute einmal Danke zu sagen. Ihre Hilfe, Ihr Engagement macht unsere Welt ein bisschen heller und liebenswerter.“

„Jeder der Vorgeschlagenen hätte es verdient. Vareler haben großes Interesse an dieser Veranstaltung“, betonte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und unterstrich die Bedeutung des Ehrenamts: „Die Helden des Alltags sind Bindeglieder unserer Gesellschaft.“


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