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Breitbandversorgung:
„Wichtig für moderne Infrastruktur“

BOCKHORN Die Breitbandversorgung für „schnelles Internet“ ist in der Gemeinde Bockhorn noch ausbaufähig. 100 Prozent werden nicht zu erreichen sein, doch jetzt gibt es neue Angebote in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Friesland und der EWE. Das ist am Mittwochabend im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss im Rathaus bekannt gegeben worden.

Für Bürgermeister Andreas Meinen ist der Ausbau ein „wichtiges Thema für die moderne Infrastruktur, und darum sollen jetzt Lücken geschlossen werden.“ Breitband-Koordinator Rolf Neuhaus war für den Kreis nach Bockhorn gekommen: „Internetbasierte Kommunikation ist ein Bestandteil der zukünftigen Daseinsvorsorge.“ Doch Breitband unterliege dem freien Wettbewerb, es gebe keine Pflicht zur Grundversorgung.

In der Gemeinde Bockhorn sei in den vergangenen Jahren mit Hilfe des Kreises und der EWE schon viel erreicht worden, erklärte Meinen in der von Thorsten Krettek (CDU) geleiteten Sitzung. Bis Ende 2011 sei die Versorgung von rund 600 Endkunden verbessert worden, mit einem Gemeindeanteil von etwa 41 000 Euro seien in Ellenserdammersiel, Blauhand, Osterforde, Grabstede, Grabstederfeld und Bockhornerfeld die Verbindungen zu Vermittlungsstellen „leistungsfähig optimiert“ worden.

Förderung in Bredehorn

Nach einer weiteren Bürgerumfrage des Kreises sind für Bredehorn Fördermittel zur Verfügung gestellt worden. Angewendet werden soll auch eine weitergehende Funktechnik fürs Internet. Wer sich über den aktuellen Leistungsstand für seinen Wohnort informieren will, kann sich an Rolf Neuhaus, Telefon 04461/919-3580, wenden oder im Internet nachschauen: www.breitband-niedersachsen.de.

Doch die Sache hat einen Haken. Das wurde in den Erläuterungen Ralf von Dzwonkowskis deutlich, Kommunalbetreuer in der EWE-Geschäftsregion Oldenburg/Varel. Die moderne Glasfasertechnik der EWE reicht bis zu den Kabelschränken der Telekom, von da aus müssen Kupferkabel zu den Häusern genutzt werden, und die sind oft „zu lang, zu dünn, zu alt“ für schnelles Internet. Die EWE wolle darauf reagieren und „Mikromärkte“ schaffen, um besser auf Kundenwünsche reagieren zu können und für Transparenz zu sorgen. Konkret wird das jetzt für Steinhausen und für das Gebiet um die Weißenmoorstraße.

Damit etwas getan wird, müssen aber genug Internet-Nutzer ihr Interesse bekunden. Dafür werden „Breitbandportale“ geschaffen, wo Kunden sich registrieren lassen können (www.ewe.de/breitband). Am Weißenmoor würden laut von Dzwonkowski 59 von 177 Haushalte reichen, damit die EWE tätig wird: „Wenn genug Verträge geschlossen worden sind, wird der Mikromarkt ausgebaut.“ Ein Standardpaket der EWE kostet dann 39,95 Euro.

Viele Kunden erreichen

Warum Steinhausen und Weißenmoorstraße? „Weil wir da mit wenig Tiefbauaufwand viele Kunden erreichen können“, erklärte von Dzwonkowski.

In der Einwohnerfragestunde kritisierte Hayo Sieckmann: „Es wurde beim Breitbandausbau nicht genug darauf geachtet, dass alte Strukturen genutzt werden müssen. Wir sollten die Telekom in die Pflicht nehmen, Leistungslängen zu verkürzen.“

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