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NWZonline.de Region Friesland

Zur Schule in Schräglage gestrampelt

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Sturmkatastrophe:
Zur Schule in Schräglage gestrampelt

Varel „Unsere Mutter hat uns immer zur Schule geschickt, da gab es keine Ausnahme, auch nicht am 13. November 1972“, erinnert sich Jörn Kickler (47) an den Sturm-Tag. Als Siebenjähriger machte er sich mit seinem kleinen Fahrrad vom Dünenweg auf zur Grundschule Moorhausen. Mit seinem Fahrrad in „Schräglage“, der Orkan pfiff enorm, strampelte Kickler zur Schule. „Ich war alleine auf der Straße und wunderte mich, dass sonst niemand unterwegs war.“ In der Schule Moorhausen wohnte (der kürzlich verstorbene) Lehrer Hermann Fischer. „Heute ist keine Schule“, sagte Fischer, woraufhin Kickler wieder umdrehte. Auf dem Weg in den Dünenweg kam ihm seine Mutter Thea Kickler entgegen, die saß im VW Käfer des Nachbarn. Sie hatte morgens den Schulausfall wegen des Orkans nicht mitbekommen.

Es war übrigens das letzte Schuljahr für Jörn Kickler in Moorhausen. Die 1913 errichtete Schule wurde 1973 geschlossen, die Schulkinder kamen nach Langendamm in die dortige Grundschule.

Gut behütet – im wahrsten Wortsinn – erlebte Holger Zschachlitz (59) aus Jever die Sturmkatastrophe. Er leistete seinen Grundwehrdienst in der Vareler Friesland-Kaserne ab, damals belegt vom Panzergrenadierbataillon 311. Die Grundausbildung hatte er gerade absolviert, er war jetzt Soldat in einer Kampfkompanie. „Es stürmte sehr, und die Dachpfannen fielen von den Unterkunftsgebäuden auf den Boden. So ordnete die Bataillonsleitung an, dass alle beim Verlassen der Gebäude ihren Stahlhelm aufzusetzen hätten. Natürlich durfte man nur ausnahmsweise die Gebäude verlassen.“ Später gab es noch eine Folge des Sturms: Die Soldaten sollten Gefechtsmärsche machen. Im Herrenneuen, wo geübt wurde, fanden sie sich aber wegen des Sturms nicht mehr zurecht. Die umgeworfenen Bäume machten eine Orientierung unmöglich, zumal auch nachts marschiert wurde. „Die Gruppen fanden sich nicht zurecht, die fanden die Kontrollpunkte gar nicht. Es war kein Durchkommen“, erinnert sich Zschachlitz.

In der Kaserne in Varel wurde übrigens auch eine fünf Meter hohe Fensterscheibe im Speisesaal durch den Sturm eingedrückt. Die Soldaten des Bataillons wurden für Hilfseinsätze in Bereitschaft gehalten.


Spezial unter   www.nwzonline.de/sturm-katastrophe 
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