Vfb Im Pokal-Halbfinale:
Ganz Oldenburg soll heute kopfstehen

Wer heute gewinnt, der spielt in der kommenden Saison im großen DFB-Pokal. Der VfB Oldenburg trifft heute Nachmittag im Landespokal-Halbfinale auf Drochtersen/Assel. Die Gäste kommen mit über 1000 Fans in die Stadt.

Oldenburg Alle Fans, die davon träumen, dass die Region auf die große Karte Fußball-Deutschlands zurückkehrt, müssen Sonnabend eng zusammenstehen – und das buchstäblich auf den Tribünen des Marschwegstadions. Mit der Unterstützung der Fans will Regionalliga-Spitzenreiter VfB Oldenburg gegen Ligarivale Spvg. Drochtersen/Assel (Anpfiff: 15 Uhr, Einlass ab 13 Uhr, Marschweg vor und nach dem Spiel gesperrt) den Einzug ins Landespokal-Endspiel schaffen und damit erstmals seit 2011 wieder das Ticket für den DFB-Pokal lösen.

„Es kribbelt gewaltig“, sagt Kapitän Thorsten Tönnies, der seit 2012 beim VfB spielt und in den beiden vergangenen Jahren mit den Oldenburgern jeweils knapp bei Oberligist FT Braunschweig (0:1) und Drittligist VfL Osnabrück (2:4 im Elfmeterschießen) den Final-Einzug verpasst hatte.

„Der VfB hat zum dritten Mal in Folge die Chance auf den DFB-Pokal. Die müssen wir als Mannschaft nun nutzen – egal wie“, sagt Mittelfeldstratege Florian Stütz und will sich erst nach dem Pokalduell damit beschäftigen, dass rund 46 Stunden nach dem Abpfiff am Montag ab 15 Uhr beim BSV Rehden die nächste äußerst kniffelige Aufgabe im Meisterennen der Regionalliga ansteht.

„Zu Saisonbeginn haben wir den Fokus schon sehr auf den Pokal gelegt – inzwischen sieht das natürlich ein bisschen anders aus“, erklärt VfB-Präsident Wilfried Barysch und will mit dem Club unbedingt den Aufstieg in die Dritte Liga realisieren.

Vor den direkten Duellen mit den Verfolgern aus Wolfsburg und Flensburg (10./24. April am Marschweg) wollen sich die Oldenburger in der Liga keine Blöße geben. Trotzdem muss das Team gegen Drochtersen/Assel alles abrufen.

„Wir müssen mit Tempo und Leidenschaft spielen“, fordert VfB-Coach Dietmar Hirsch, der einige Ausfälle zu verkraften hat. Unter anderem fehlt Keeper Dominik Kisiel (Rippenprellung) und wird durch den im Winter von Ligarivale Cloppenburg losgeeisten Jannik Wetzel ersetzt. „Er wird seine Sache gut machen“, sagt Hirsch: „Dafür haben wir ihn als 1b geholt.“

Ein Elfmeterschießen, zu dem es bei einem Remis direkt nach der regulären Spielzeit kommen würde, ist gegen den defensivstarken Ligavierten (zuletzt ein 1:0-Sieg und zwei 0:0), der mit über 1000 Fans anreist, nicht unwahrscheinlich. „Wir stellen uns darauf ein, dass der Gegner tief steht – wir müssen uns was einfallen lassen“, sagt Tönnies und hofft, dass die VfB-Fans (gut 4000 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt) für eine heiße Pokalatmosphäre sorgen: „Ganz Oldenburg muss und soll kopfstehen.“

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Jan-Karsten zur Brügge

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26.03.2016
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