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Fußball:
Niedersachse findet sein Glück in Afrika

Addis Abeba Auch aus 5000 Kilometern Entfernung hat Michael Krüger den deutschen Fußball im Blick. Ganz besonders achtet der seit August in Äthiopien arbeitende Fußball-Lehrer auf seine ehemaligen Vereine wie Hannover 96 und Eintracht Braunschweig. Der Trainer, der 2005 die Eintracht in die 2. Liga führte, ist über den Höhenflug des Zweitliga-Spitzenreiters und seiner Verantwortlichen nicht verwundert. „Meine ehemaligen Spieler Torsten Lieberknecht und Marc Arnold haben sich unter mir auch eine Menge abgeschaut“, scherzt Krüger.

Der frühere BTSV-Coach hat nicht zum ersten Mal sein Fußball-Glück in Afrika gefunden. Ende August übernahm er das Kommando beim Landesmeister Saint George SA aus Addis Abeba. „Unser Ziel ist es, mehr Professionalität in den Verein und vor allem in der Liga einzuführen. Schließlich ist der äthiopische Fußball in Afrika noch nicht so hoch angesiedelt“, sagt der gebürtige Lüneburger.

Coach im Norden

Michael Krüger (Bild) war als Spieler in der 2. Liga für Arminia Hannover aktiv. Als Trainer arbeitete der 58-Jährige unter anderem für Kickers Emden, Hannover 96 und Eintracht Braunschweig, die er im Jahr 2005 in die
2. Liga führte. BILD: dpa

„Das Abenteuer, jeden Tag etwas Neues zu lernen und zu erleben, ist für mich eine ständige Herausforderung“, erklärt Krüger. Der studierte Geografie- und Sport-Lehrer fühlt sich in Afrika wohl, auf dem Kontinent feierte er seine größten Erfolge. In Ägypten wurde er Pokalsieger, im Sudan gewann er mit seinem Team Meisterschaft und Cup. Mit insgesamt fünf Trophäen zählt der 58-jährige Coach zu den erfolgreichsten deutschen Trainern in Afrika.

In Deutschland hatte Krüger weniger Glück. Nach der Entlassung in Braunschweig, wo er und der damalige Manager Wolfgang Loos im Oktober 2006 gemeinsam den Hut nehmen mussten, gab es zwei kurze Intermezzi beim 1. FC Saarbrücken und Alemannia Aachen. Der erhoffte sportliche Erfolg stellte sich aber nicht ein, so dass sich Krüger wieder Richtung Afrika orientierte.

Von dort hält der frühere Aufstiegstrainer weiterhin Kontakt in seine alte Heimat. „Ich habe noch viele Verbindungen nach Braunschweig. Sei es zu Spielern oder Freunden“, berichtet Krüger.

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